Grüne Branche

Faktenblatt zu Kultursubstraten und Hobbyerden veröffentlicht

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Im Juni hat sich die Erdenindustrie selbst dazu verpflichtet, den Torfanteil in Kultursubstraten und Hobbyerden zu reduzieren. Um eine sachliche Diskussion führen zu können haben jetzt der Industrieverband Garten (IVG) und die Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS) ein übersichtliches Faktenblatt zum Thema veröffentlicht.

Mit dem Faktenblatt wollen die Verbände Klarheit schaffen. Foto: bernswaelz / Pixabay

Klimaschutz, Alternativen und Herausforderungen

Die relevantesten Fragen und Antworten rund um Kultursubstrate und Hobbyerden sollen mit diesem Faktenblatt gestellt und gleichzeitig beantwortet werden. Dabei werden Fragen nach dem Beitrag der Branche zum Klimaschutz, zu Alternativen zu Torf, dessen Abbau und die Herausforderungen bei den Alternativen zu Torf aufgeworfen und beantwortet. Ansprechend aufbereitet richtet sich das Faktenblatt an alle Dialogpartner der Branche, also vom gärtnerischen Fachhandel über die Baumärkte bis hin zu Fach- und Konsumentenmedien. Unterstützung erhalten der IVG und die GGS dabei von den Branchenverbänden Bund deutscher Baumschulen (BdB), Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), Verband Deutscher Garten-Center e.V. (VDG) und Zentralverband Gartenbau (ZVG).

Zugriff auf relevante und fundierte Fakten

„Die Substratindustrie engagiert sich derzeit sehr intensiv für eine nachhaltige Zukunft der Branche“, erklärt Anna Hackstein, IVG-Geschäftsführerin. Dabei sei es nun aber wichtig, offene Fragen zu klären und allen Dialoggruppen gleichermaßen Zugriff auf relevante und fundierte Fakten zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen. Ziel sei es, mit dem neuen Informationsblatt in übersichtlicher und unkomplizierter Form aufzuklären, so der IVG. Es steht sowohl auf den Webseiten von IVG und GGS als auch auf denen der unterstützenden Partner zum Download zur Verfügung.

Eigenverpflichtung der Erdenindustrie

Im Rahmen eines Positionspapiers hatte sich die Erdenindustrie im Juni selbst dazu verpflichtet, den Anteil von Torf in Kultursubstraten und Hobbyerden in den kommenden Jahren zu reduzieren (TASPO Online berichtete). Von der Produktion bis hin zum Fachhandel setzen sich laut Positionspapier alle Beteiligten kontinuierlich für dieses Ziel ein, soweit dies technisch und wirtschaftlich realisierbar sei. Wichtig für eine sachliche Diskussion seien laut der beteiligten Verbände insbesondere belastbare Informationen, die durch die Veröffentlichung des Faktenblattes nun zur Verfügung gestellt werden.

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