Grüne Branche

Fassadenbegrünung: „Bau nie ohne!“

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Das Bundesbauministerium unterstützt Hamburgs Strategie zur Fassadenbegrünung. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz, überreichte am Freitag Umweltsenator Jens Kerstan den Förderbescheid für das Modellvorhaben „Bau nie ohne! Urbanes Grün in allen Dimensionen“.

Hamburg entwirft Strategie zur Fassadenbegrünung

Hamburg will in den kommenden drei Jahren im Rahmen des „Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus“ eine Strategie zur Fassadenbegrünung aufs Papier bringen. Der Scheck, den Hendricks dem Hamburger Umweltsenator übergab, war mit 158.000 Euro dotiert.

„Mit der Begrünung von Bauwerksfassaden und Dächern können wir die Folgen des Klimawandels wie Hitze und Starkregen, aber auch Beeinträchtigungen durch Feinstaub und Lärm mindern. Die Fassadenbegrünungsstrategie für Hamburg wird einen positiven Beitrag für ein besseres Stadtklima und zum Gesundheitsschutz der Bewohnerinnen und Bewohner leisten“, kommentiert Umweltministerin Barbara Hendricks.

Fassadenbegrünung erweitert das Netz städtischer Grünflächen

Fassadenbegrünung erweitert das Netz städtischer Grünflächen und begrünter Dächer. Hamburg hat bereits 2014 eine Gründachstrategie gestartet. Der Bund erprobt derzeit mit dem Forschungsprojekt „Green Urban Labs“ neue Ideen rund um das Thema Stadtgrün. Im Rahmen des Programms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ erproben zwölf Modellkommunen neue Formen für mehr Grün in den Städten.