Grüne Branche

FDF-Blitz-Umfrage: Blumen und Sträuße an Muttertag stark nachgefragt

Über gute Umsätze im diesjährigen Muttertagsgeschäft freuten sich gut 85 Prozent der Floristen. Das hat eine nicht repräsentative bundesweite Blitz-Umfrage des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) unter seinen Mitgliedern ergeben. Kein einziges der befragten Blumengeschäfte hatte demnach ein schlechtes Muttertagsgeschäft zu beklagen. 

Duftige Frühlingssträuße waren zu Muttertag der absolute Renner im Fachhandel. Foto: FDF

15 Prozent der befragten Mitgliedsbetriebe resümierten eine nur mittelmäßige Nachfrage. Im gleichen Zusammenhang äußerten 78 Prozent der befragten Betriebe, dass der Muttertag bei ihnen eine gleichbleibend (gute) wirtschaftliche Bedeutung habe, während 17 Prozent sogar eine steigende Nachfrage nach blumigen Geschenken zu Muttertag feststellen. Unter fünf Prozent bewerteten die Nachfrage generell als rückläufig.

Vom FDF konkret auf einen Vergleich zum Vorjahresumsatz befragt, freuten sich 36 Prozent über einen gestiegenen Umsatz, 57 Prozent bewerteten ihn als stabil und nur sieben Prozent verzeichneten einen Umsatzrückgang.

Bei der Frage nach den einzelnen Produkten zeigte sich, dass duftige Frühlingssträuße mit 89 Prozent der verkauften Arrangements im Fachhandel der absolute Renner zu Muttertag sind. Floral dekorierte Topfpflanzen nehmen laut FDF im Vergleich dazu mit acht Prozent einen geringen Anteil ein, noch weniger verkauft wurden Gestecke mit drei Prozent.

Ausgewertet wurden auch die Preisgruppen. Bei den Sträußen wurde demnach ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 21,50 Euro erzielt, Gestecke lagen mit 23 Euro etwas darüber. Dekorierte Topfpflanzen wurden im Vergleich dazu im Durchschnitt zu einem Preis von 16,50 Euro verkauft, während aufgewertete Einzelblüten mit elf Euro in einem hochpreisigen Segment angesiedelt waren. Fast die Hälfte der befragten Blumengeschäfte gab an, die Nachfrage an Muttertag durch eigene Marketing-Aktivitäten und individuelle Initiativen zu stärken.

Fair gehandelte Rosen spielten bei 55 Prozent der befragten Unternehmer eine Rolle in ihrem Angebot zum Muttertag. Auf die Frage, ob ihre Kunden die Herkunft von Schnittblumen erfragen, antworteten 32 Prozent mit einem deutlichen „ja“, 50 Prozent kreuzten ein „teilweise“ an, und nur 18 Prozent bestätigten, dass die Herkunft der Schnittblumen für ihre Kunden vollkommen uninteressant sei.

Wenig überraschend: an Muttertag fanden überwiegend Privatkunden ihren Weg in den Fachhandel, zehn Prozent der Nachfrage entfielen auf Blumenspende-Vermittlungen. Das Konsumklima insgesamt bewerteten 69 Prozent der befragten Blumengeschäfte in der FDF-Blitzumfrage als gut, 31 Prozent als „mittelmäßig“. (ts/fdf)