Grüne Branche

FDF geht gegen Online-Blumenhändler vor

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Der Online-Blumenhandel wirbt gerne mit Aussagen wie „Frischere Blumen gibt es nicht“ und „Fünf Tage frischer und schöner als im Blumenladen“. Ein unlauterer Wettbewerbsvorteil aus Sicht des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF), der den stationären Fachhandel vertritt.

Drei Online-Blumenhändler dürfen nicht mehr damit werben, dass ihre Blumen angeblich frischer seien, als jene, die der stationäre Fachhandel für Floristik anbietet. Foto: denys kuvaiev

FDF erwirkt Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen gegen Online-Blumenhändler

Gegen drei Online-Blumenhändler hat der Fachverband bereits strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen erwirkt. Schließlich führten derartige Alleinstellungsbehauptungen auf den Webseiten und Online-Shops der Versender zu einer Verzerrung des Wettbewerbs.

Blumen vom Floristen ebenso frisch, wenn nicht frischer

Die rechtlichen Maßnahmen wurden federführend vom FDF-Landesverband NRW auf den Weg gebracht. „Niemand wird ernsthaft den Nachweis erbringen können, dass es kein einziges Blumengeschäft in Deutschland gibt, das Blumen nicht frischer oder mindestens genau so frisch liefern kann als Blumenversender. Schon alleine durch die zusätzlich benötigte Zeit für den Versandweg zum Endkunden sind diese Behauptungen sehr fragwürdig und auch nicht haltbar. Im Interesse seiner Mitglieder hat der Fachverband Deutscher Floristen reagiert und dafür gesorgt, dass solche unfairen und irreführenden Werbeaussagen in Zukunft unterbleiben“, heißt es in einer Verbandsmitteilung.