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FDF: Valentinsgeschäft bleibt durchwachsen

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Winterliches Schmuddelwetter und die Karnevalszeit im Vorfeld haben vielen Floristen in diesem Jahr das Geschäft zum Valentinstag „verhagelt“. Dass Valentin dazu auf einen Sonntag fiel, trug ebenfalls nicht unbedingt zur Umsatzsteigerung bei. Kein Wunder also, dass einer nicht repräsentativen Blitzumfrage des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) zufolge rund 30 Prozent der befragten Mitglieder einen schlechteren Umsatz als im Vorjahr verbuchen mussten.

Rosen liegen zum Valentinstag nach wie vor im Trend. Foto: Amir Kaljikovic/Fotolia

Valentinstag: Rund die Hälfte mit stabilem Umsatz

Immerhin rund die Hälfte der Befragten gab in der bundesweiten Umfrage an, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gehalten zu haben. 18 Prozent der befragten FDF-Mitglieder verzeichneten sogar einen höheren Umsatz als zum Valentinstag 2015. Mit zusätzlichen Werbemaßnahmen, unter anderem über Facebook oder per E-Mail-Aussendung, versuchten 27,3 Prozent der befragten FDF-Mitglieder, das Geschäft zum Valentinstag anzukurbeln.

Zufrieden mit dem diesjährigen Valentinstag zeigten sich dem FDF zufolge lediglich 43,9 Prozent der befragten Floristen. Fast ebenso viele, nämlich rund 40 Prozent, gaben dagegen an, unzufrieden mit dem Valentinstag 2016 zu sein. Die übrigen Befragten waren mittelmäßig zufrieden.

Karneval beeinflusst Geschäft zum Valentinstag negativ

Mit ein Hauptgrund für das durchwachsene Umfrage-Ergebnis war die Karnevalszeit im Vorfeld des diesjährigen Valentinstags. Entsprechend gering war vielerorts deshalb die Erwartungshaltung auf ein gutes Valentinsgeschäft. „Floristen in Karnevalshochburgen verkündeten zum Beispiel, dass sie ihren Einkauf direkt auf diese Umstände angepasst und entsprechend weniger geordert hätten“, so der FDF.

Gefragt nach der Preiskategorie der verkauften Werkstücke, gaben die teilnehmenden Floristen an, dass zu über 85 Prozent Arrangements zwischen zehn und 30 Euro über den Ladentisch gingen. Nur wenige Floristen konnten sich dem FDF zufolge über höherpreisige Nachfragen freuen.

Rosensträuße bleiben der Renner zum Valentinstag

Mit über 39 Prozent an erster Stelle in der Kundengunst stand der Klassiker Strauß überwiegend mit Rosen, gefolgt von gemischten Frühlingssträußen mit 30 Prozent. Gestecke erfreuten sich mit 20 Prozent ebenfalls einer guten Nachfrage. Fair gehandelte Rosen spielten mit 35 Prozent eine weniger prominente Rolle in der Kundennachfrage.