Grüne Branche

Feuer bei Brandkamp

Isselburg-Anholt. Am späten Mittwochabend vergangener Woche brach ein Feuer in einem der Gewächshäuser der Anholter Jungpflanzen-Gärtnerei Brandkamp aus. Wie Inhaber Hubert Brandkamp erklärte, war ein Kurzschluss die Ursache. Betroffen war ein etwa 3.000 Quadratmeter großes Gewächshaus, in dem ein Energieschirm über den Pflanzen brannte. Etwa 1.000 Quadratmeter des Schirmes sind gänzlich verbrannt. Den Sachschaden schätzt Brandkamp auf 40.000 bis 60.000 Euro. Ebenfalls zerstört sind, laut Brandkamp, zehn bis 15 Tische, da zum Teil die Styroporauflagen gebrannt haben. Von den im Gewächshaus stehenden Mutterpflanzen seien rund 200 bis 300 Quadratmeter zerstört worden. Auswirkungen auf den Vertrieb habe der Ausfall aber nicht, versichert Brandkamp. Sicherlich bedeuten die Geschehnisse aber zusätzliche Arbeit und Kosten. Nun werde ein schwer entflammbarer Energieschirm eingebaut, das sei inzwischen ohnehin Pflicht. Brandkamp produziert auf 36.000 Quadratmetern und mit 23 festen Mitarbeitern im Stammbetrieb in Anholt Jungpflanzen von Chrysanthemen (eigenes Züchtungsprogramm), Fuchsien, Impatiens (Neu-Guinea) sowie Beet- und Balkonpflanzen in vielen Arten und Sorten. In Anholt sind Mutterpflanzen, Bewurzelung, Züchtung und Logistik des Unternehmens ansässig. Weitere Produktionsstandorte für Mutterpflanzen mit insgesamt 10.000 Quadratmetern befinden sich in Kenia und Sri Lanka. Verkauft wird in alle europäischen Länder und Japan weitestgehend über freie Agenturen.