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Feuer in Baumschule: Polizei vermutet Brandstiftung

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Ein Großbrand ist am Freitagabend in einer Baumschule im sächsischen Hoyerswerda ausgebrochen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nach dem Feuer in einer Baumschule in Hoyerswerda ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Foto: Pixabay

Medienberichten zufolge gingen auf dem Gelände der Baumschule drei als Lager genutzte Schuppen und Hütten in Flammen auf. Ebenfalls in Brand geriet eine Reihe von Weihnachtsbäumen. Eine riesige Rauchwolke wies der umgehend alarmierten Feuerwehr bereits von weitem den Weg zur Brandstelle.

Feuerwehr benötigt über eine Stunde, um Feuer in der Baumschule zu löschen

Weil in den Hütten unter anderem Benzinkanister gelagert waren, war das Feuer von mehreren, teils heftigen Explosionen begleitet. Außerdem mussten die Feuerwehrleute ein ebenfalls auf dem Gelände des Gartenbau-Betriebs gelagertes großes Ölfass abkühlen, damit dieses nicht auch noch explodierte.

Über eine Stunde benötigten die Einsatzkräfte, bis das Feuer in der Baumschule gelöscht war. Erschwerend kam hinzu, dass mehrere Schaulustige die Löscharbeiten behinderten. Wie der MDR berichtet, musste die Feuerwehr einige der Gaffer regelrecht anschreien, um überhaupt die Schläuche legen zu können.

Brand in Baumschule an drei Stellen gleichzeitig ausgebrochen

Den Inhabern der Baumschule zufolge war das Feuer an drei Stellen gleichzeitig ausgebrochen – jeweils mit einem Abstand von 30 Metern dazwischen. Aufgrund dieser Anordnung geht die Polizei derzeit von Brandstiftung aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verletzt wurde bei dem Feuer zum Glück niemand. Die Höhe des durch den Großbrand entstandenen Sachschadens in der sächsischen Baumschule ist noch nicht bekannt.