Feuer richtet hohen Sachschaden in Callunen-Betrieb an

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Auch das schnelle EIngreifen der Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass die Arbeitshalle des Callunen-Betriebs komplett abbrannte. Foto: GV

Einen sechsstelligen Sachschaden hat ein Brand in einem Callunen-Betrieb in Franken angerichtet, bei der viele Arbeitsmaterialien zerstört wurden. Auch ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Halle nicht vorm Abbrennen retten. Nach ersten Begehungen schließt die Kriminalpolizei eine Brandstiftung aus.

„Brennglaseffekt“ als Ursache des Feuers

Wie die Gartenbau-Versicherung (GV) der TASPO kürzlich mitteilte, brach in einem fränkischen Callunen-Betrieb am 10. März 2022 ein Brand aus, der einen hohen Sachschaden verursachte. Mitarbeitende der Versicherung verschafften sich am Folgetag direkt einen Überblick über die entstandenen Schäden und schätzen diese nach dieser Begehung auf eine Höhe von bis zu 250.000 Euro. Auch die Kriminalpolizei wurde unmittelbar nach dem Feuer alarmiert, um die Ursache des Brandes zu ermitteln. Laut Kripo sei vermutlich ein Brennglaseffekt durch Sonneneinstrahlung der Grund für das Feuer gewesen, eine Brandstiftung konnte hingegen von den Beamten bereits ausgeschlossen werden.

Arbeitshalle und Betriebseinrichtung zerstört

In Brand gesetzt wurde der GV zufolge die Arbeitshalle inklusive der Betriebseinrichtung. Obwohl das Feuer am helllichten Tag ausbrach und der Betrieb auf die Rauchentwicklung schnell reagierte, konnte die Feuerwehr nicht verhindern, dass die Halle komplett abbrannte. Ein hoher Bestand an Kunststofftöpfen und –trays sowie anderen Vorräten fiel den Flammen zum Opfer und muss nun ersetzt werden. „Der ungewöhnliche Fall einer Entzündung durch den Brennglaseffekt zeigt, dass man Feuerschäden leider auch durch beste Prävention nicht immer vermeiden kann“, sagt Manfred Klunke, Vorstandsvorsitzender der Gartenbau-Versicherung. Der Mitgliedsbetrieb der Versicherung stehe bereits in engem Austausch mit dem zuständigen Außendienstmitarbeiter Darius Kolodziej, der umgehend vor Ort war und schnelle Unterstützung zusicherte.

Versicherungssumme bei hohen Warenvorräten anpassen

Bei dieser Gelegenheit wies Klunke auf die Herausforderungen der aktuellen Preisentwicklungen und steigenden Kosten hin. „Viele Betriebe legen gerade große Warenvorräte an, um sich vor noch höheren Preisen zu schützen. Es ist daher besonders wichtig, die Versicherungssumme entsprechend anzupassen – an höhere Bestände, aber auch an höhere Preise für die Ersatzbeschaffung nach einem Unglück.“