Grüne Branche

Firmenjubiläum: 50 Jahre Greif- und Verlegetechnik Probst

Auf 50 erfolgreiche Jahre kann die Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH (Erdmannhausen) inzwischen zurückblicken. 1961 gründete Ernst Probst in einer kleinen Werkstatt in Erdmannhausen eine Firma für die Herstellung von Greif- und Fördergeräten. 1964 kam das erste Serienprodukt auf den Markt, der „Baukranzangen Polyp 64“. 

Mit vielerlei Sonderanfertigungen und weiteren Serienprodukten ging es weiter aufwärts. Das Unternehmen expandierte. Probst folgte der Erkenntnis, dass mit oft sehr einfachen „Kleinen Helfern“ sich auf den Baustellen bei der Verlegung der Beton- und Natursteinprodukte ein enormer Rationalisierungseffekt erzielen lässt. Zudem legte er schon damals Wert auf Ergonomie.

1978 trat der Sohn Martin Probst nach seinem Maschinenbau-Studium in die Firma ein. Die Internationalisierung wurde vorangetrieben, 1984 erfolgte die Gründung einer eigenen Niederlassung in England.

Mittlerweile hat sich der kleine Betrieb zu einem international anerkannten Unternehmen von Greif- und Verlegetechnik für Baustoffe entwickelt und beschäftigt 130 Mitarbeiter.

Nach der Wiedervereinigung wurde eine Vertriebs- und Fertigungsniederlassung im thüringischen Könitz gegründet. Dort wurde der erste Schweißroboter installiert, dem weitere folgten. Die Serienprodukte konnten nun industriell gefertigt werden.

In den folgenden Jahren wurde das Programm stetig durch Neuentwicklungen erweitert, das bestehende Programm überarbeitet und die sogenannte „Uni“-Baureihe geschaffen. Ziel war, universell einstellbare Gerätetypen zu entwickeln, um somit das Produktportfolio zu straffen.

Unzählige internationale Messen wurden beschickt, Probst-Produkte bewährten sich erfolgreich in über 100 Ländern, die Exportquote lag bei 60 bis 70 Prozent. Immer wieder wurden von Fachjurys zahlreiche Auszeichnungen verliehen, wie die GaLaBau-Innovations-Medaille oder der Goldene Spaten.

In den nunmehr fünfzig Jahren ist es gelungen, die Marke Probst im Bereich der Greiftechnik und Verlegesysteme am Weltmarkt erfolgreich zu positionieren. Die hohe Qualität made in Germany und die Langlebigkeit der praxistauglichen Baumaschinen, Baugeräte und Werkzeuge zeichneten die Original-Produkte aus, so der Hersteller.

Ziel sei es, in den kommenden Jahren die Marktpräsenz konsequent auszubauen, um auch in der Zukunft unangefochten weltweit die Nummer Eins in diesem Bereich zu bleiben. Frühzeitige Investitionen in neue Absatzmärkte wie Indien, Südamerika oder auch Usbekistan und Turkmenistan seien vielversprechend.

Die Entwicklung von innovativen und leistungsstarken Produkten, wie beispielsweise dem neuen Vakuumhebegerät Powerjet PJ, tragen zum Ausbau des Erfolgs bei. Mit dem neu entwickelten Floris Mobil FM, einem kompakten Wagen zum einfachen Handling von Containerpflanzen, will Probst jetzt auch in branchennahen Märkten, wie hier im Bereich der Baumschulen sein Know-how einbringen.

Auch hier sollen Arbeitsabläufe rationalisiert, und die körperliche Arbeit erleichtert werden.

Mehr Infos unter www.probst.eu