Grüne Branche

Fleurop: "Schleichender Abwärtstrend ist gestoppt"

Der schleichende Abwärtstrend sei gestoppt, verkündete Fleurop-Präsident Ludwig Angeli auf der Jahrespressekonferenz in Hamburg die neuesten Ergebnisse. Diese waren zwei Tage zuvor, am 21. August, schon auf der 21. Hauptversammlung der Fleurop AG am 21. August in Berlin den knapp 500 anwesenden Partnerfloristen/Aktionären mitgeteilt worden. Zwar habe man mit 3,8 Millionen Fleurop-Grüßen (Gesamtwert 67,9 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorjahr 0,6 Prozent weniger Aufträge abgewickelt, dafür sei aber der Umsatz um 0,3 Prozent gestiegen. Dies sei vor dem Hintergrund leicht rückläufiger Umsatzrückgänge im Blumen- und Pflanzen-Einzelhandel eine gute Nachricht. Der Durchschnittswert eines Straußes lag bei 30,13 Euro, eine Steigerung um 36 Cent oder 1,2 Prozent. Aber immer noch weniger als andernorts in der Welt. Der Auslandskunde ordert Blumengrüße nach Deutschland für durchschnittlich 38,19 Euro. Eine inzwischen ebenso gut angenommene Alternative zum frischen Blumenstrauß seien die Flora-Cheques. Mit ihnen wurde in 2004 ein Umsatz von knapp 16 Millionen Euro getätigt, 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.