Grüne Branche

Flexibel: Überfahrbelag im Test

Vertreter des Garten- und Friedhofsamtes Stuttgart widmeten sich im Rahmen einer Testreihe am Ostfilderfriedhof in Sillenbuch einer immer wieder auftauchenden Problemstellung im GaLaBau: Wie lässt sich die Zerstörung von Rasenflächen durch Nutzfahrzeuge sowie das Einsinken von schweren Fahrzeugen und Maschinen auf weichem Untergrund verhindern? Im Rahmen einer Produktvorführung erhielten die Anwesenden einen Überblick über unterschiedliche Systeme zur Vermeidung von Flurschäden. Neben den häufig verwendeten Stahlblechen und Gummimatten wurde mit der „Bavaria-Flexi-Ramp“ auch eine Produktneuheit geprüft. Die „Flexi-Ramp“, bestehend aus 15 Zentimeter breiten und 60 Zentimeter langen Fahrflächenprofilen aus Aluminium, die durch Kettenglieder miteinander verbunden sind, hielt den Belastungen eines 5,4-Tonnen-Friedhofsbaggers auch auf extrem feuchtem Untergrund Stand. Die getesteten Stahlbleche verbogen sich hingegen. Alle drei getesteten Produkte konnten ein Einsinken oder Durchdrehen des Fahrzeugs verhindern. In der Handhabung konnte die „Flexi-Ramp“ durch ihr geringes Gewicht gegenüber den schweren Stahlblechen und den mit Wasser vollgesogenen Gummimatten überzeugen. Außerdem lasse sich der patentierte Überfahrbelag stapeln und problemlos transportieren. Der Hersteller der „Bavaria-Flexi-Ramp“ weist darauf hin, dass sich die Fahrfläche dank Kettenglieder auf jede beliebige Länge verlängern lässt. Zudem sei ein Austausch beschädigter Profile oder Kettenglieder aufgrund der Schraubverbindungen möglich. Infos unter Tel.: 0 83 81-9 20 40, E-Mail: info@mauderer.de.