Grüne Branche

FloraHolland: mehr Umsatz durch mehr Angebot

, erstellt von

FloraHolland hat jetzt die Marktdaten für den Monat Juni 2015 vorgelegt. Demnach ist die Schnittblumenanlieferung um 6,5 Prozent gestiegen, was zu einem Umsatzanstieg von 4,3 Prozent führte – bei einem niedrigeren Durchschnittspreis. Der Zimmerpflanzenumsatz lag um 9,3 Prozent höher mit einem Anfuhrplus von 7,4 Prozent und einem zwei Prozent höheren Durchschnittspreis.

Hortensien erzielten im Juni einen um 35 Cent höheren Durchschnittspreis. Foto: FloraHolland

Auch Gartenpflanzen verzeichneten Wachstumsraten. Hier stieg der Umsatz um fast 21 Prozent und die Anlieferung um 6,7 Prozent. Der Durchschnittspreis lag um 13 Cent höher im Vergleich zu 2014.

Schnittblumenpreise fallen leicht

Die Anlieferung von Schnittblumen lag mit 888,2 Millionen Stielen und einem Plus von 6,5 Prozent deutlich höher als im Juni 2014. Der Durchschnittspreis von 0,20 Euro lag einen Cent niedriger als im Vorjahr und auf dem Niveau des Jahres 2013. Die Pfingstrosen-Saison begann im vergangenen Jahr eigentlich zu früh und startete dieses Jahr pünktlich, so FloraHolland.

Zusammen mit Pfingstrosen legte das Angebot der Top 7 an Schnittblumen deutlich zu. Mit 79 Prozent mehr Stielen Päonien gab es auch ein Umsatzplus von 42,5 Prozent. Der Durchschnittspreis fiel auf 0,34 Euro. Spray-Chrysanthemen konnten die 9,7 Prozent Angebotszunahme nicht auffangen und sanken um sechs Cent im Preis.

Bei 5,6 Prozent mehr Stielen stieg der Durchschnittspreis bei Lilien auf 0,45 Euro. Gerbera machten einen Cent mehr im Durchschnittspreis bei 13,1 Prozent mehr Anlieferung. Der Preis für Lisianthus blieb stabil bei 14 Prozent mehr Anlieferung. Bei Freesien erhöhte sich das Angebot um 15,4 Prozent und stieg um einen Cent im Preis auf 0,15 Euro.

Zimmerpflanzen: mehr Nachfrage, höhere Preise

Der Durchschnittspreis bei Zimmerpflanzen stieg um drei Cent auf 1,63 Euro bei über neun Prozent mehr Angebot als im Juni 2014. Die Anlieferung von Phalaenopsis legte um neun Prozent zu und der Durchschnittspreis fiel um zwei Cent. Der Durchschnittspreis von Kalanchoe sank um sechs Cent auf 0,70 Euro bei 11,6 Prozent mehr verkauften Einheiten.

Mit 4,1 Prozent mehr Anlieferung erzielten Hortensien einen um 35 Cent höheren Durchschnittspreis und kamen auf 2,48 Euro. Die größte Angebotszunahme verzeichnete Calla mit plus 19 Prozent und stieg um sechs Cent im Preis. Auch Ficus realisierte ein Umsatzwachstum und erreichte bei knapp sechs Prozent mehr Anfuhr einen um 0,39 Euro höheren Preis als im Jahr 2014. Der Saisonartikel Campanula erzielte bei leichtem Anlieferungsplus einen um 28 Cent höheren Durchschnittspreis von 1,33 Euro, besser als im Juni vergangenen Jahres.

Gartenpflanzen: mehr Anfuhren, höhere Preise

Durch mehr Sonnenstunden als im Juni 2014 wurden 6,7 Prozent mehr Gartenpflanzen verkauft. Der Durchschnittspreis stieg um 13 Prozent auf 1,13 Euro. Rosen und Geranien blieben im Mengenangebot im Vergleich zum Vorjahr zurück. Hortensien als größter Umsatzträger sanken um 2,3 Prozent leicht im Angebot und stiegen um 26 Prozent im Preis.

Lavendel verzeichnete einen Anstieg von vier Prozent im Preis bei 12,6 Prozent mehr verkauften Einheiten. Die größte Zunahme in der Anlieferung mit einem Plus von 62 Prozent entfiel auf Dianthus bei einem um acht Prozent höheren Preis.