Grüne Branche

Florensis: AIPH-Award „Doppelgewinn“ für Unternehmen

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Frischer geht es kaum: Jungpflanzenanbieter Florensis Deutschland hat heute Nacht gemeinsam mit seiner niederländischen Mutterfirma im Rahmen der IPM den „International Grower of the Year Award 2016“ (AIPH) in der Kategorie Jungpflanzen gewonnen. Wir haben Hagen Kalläne, Verkaufsleiter Florensis Deutschland, umgehend zum Interview gebeten.

Florensis hat den „International Grower of the Year Award 2016“ (AIPH) in der Kategorie Jungpflanzen gewonnen. Wir sprachen dazu mit dem deutschen Verkaufsleiter Hagen Kalläne. Foto: Alex Muchnik

Ihr Unternehmen gewann gerade den AIPH-Award. Was bedeutet dieser Sieg für Sie?

Der Sieg bedeutet für uns eine tolle Bestätigung und Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre. Denn eine solche Auszeichnung gilt ja nicht nur unseren Züchtungen und unserem breiten Sortiment, sondern vor allem auch der wichtigen Arbeit drumherum: dem begleitenden Marketing, der Konsumentenansprache, der Werbung. Bezeichnend ist auch, dass sowohl wir als auch Florensis b.v. Niederlande, jeweils von unterschiedlichen Organisationen, nominiert wurden. Für uns war allein schon diese Kombination ein „Doppelgewinn“ für unser Unternehmen.

Welche Stärken braucht ein Unternehmen im Pflanzenbereich wie Ihres, um am Markt zu bestehen?

Wir sind als Jungpflanzenlieferant nur dann erfolgreich, wenn wir unsere Kunden mit Material versorgen, mit dem sie punkten können und erfolgreich sind. Das gilt sowohl für unsere eigenen Züchtungen als auch für zugekaufte Sortimente. Wir haben uns hier in den letzten Jahren durch Zukäufe wie beispielsweise die Toscana-Geranien und die Hinzunahme der Züchtung so breit aufgestellt, dass wir in der Lage sind, auf Trends und Strömungen schnell reagieren zu können. Das ist immens wichtig, um am Markt zu bestehen.

Der Jungpflanzenmarkt ist ein gutes Indiz für die Marktentwicklung: Lässt sich aus dem derzeitigen Orderverhalten schon eine Tendenz ablesen für die bald startende Beet- und Balkonpflanzen-Saison?

Der Jungpflanzenmarkt wirkt auf mich derzeit recht optimistisch und realistisch. Übertreibungen in Form von massiven Mengensteigerungen beispielsweise sind nicht zu erwarten. Bienenfreundlichkeit ist nach wie vor ein großes Thema in Produktion und Handel – und es wird, das ist ganz deutlich, zunehmend mehr nach Besonderheiten und Nischen gesucht, um der Vergleichbarkeit zu entgehen.

Das komplette Interview mit Hagen Kalläne von Florensis Deutschland lesen Sie in der Freitagsausgabe des IPM today, die Sie hier als PDF downloaden können.