Grüne Branche

Flüchtlinge für die „Grünen Berufe“ interessieren

Wege zur Integration in den Arbeitsmarkt
Im Rahmen sogenannter Arbeitsgelegenheiten wurden Flüchtlinge an zwei Einsatzorten, in Berlin und Ludwigsburg, in der Biotop- und Grünpflege beschäftigt. Die Erfahrungen der Projektpartner und Teilnehmer waren positiv. Auch für Baumschulen könnte eine solche Kooperation interessant sein.

Diese „Praktika“ wurden von der Stiftung für Mensch und Umwelt (Berlin) mit zwei vor Ort ansässigen Kooperationspartnern (Verein Naturschutz Berlin-Malchow und Technische Dienste Ludwigsburg) über einen Zeitraum von sieben Monaten durchgeführt. Das Projekt wurde/wird gemeinsam mit der Allianz Umweltstiftung konzipiert, die das Vorhaben auch finanziert.

Die Idee

Mit dem Einrichten der Arbeitsgelegenheiten (AGH) sollte bei Flüchtlingen ein Interesse für die „Grünen Berufe“ geweckt werden. Die Idee war, dass sie ihre Fähigkeiten einbringen, Neues erlernen und sich so ein mögliches Berufsfeld erschließen. Ziel war unter anderem herauszufinden, welche organisatorischen, logistischen, fachlichen und emotionalen Voraussetzungen dazu führen, dass Flüchtlinge Angebote in der Biotop- und Grünpflege annehmen.

Solche AGH wären auch in Kooperation mit einer Baumschule möglich, denkbar auch in Form eines Baumschulpraktikums für Flüchtlinge.

Cornelis Hemmer,
Stiftung für Mensch und Umwelt,
Berlin


Lesen Sie mehr über die Ergebnisse und Hintergründe in Ausgabe 12/2016 Deutsche Baumschule.