Grüne Branche

Frankfurt/Main: Grundlage geschaffen für künftige Gemeinschaftsanlage

Gemeinschaftsanlagen, wie sie heute auf Friedhöfen in vielen Regionen und Kommunen als ernsthafte Alternative zur anonymen Bestattung angeboten werden, soll es künftig auch in der "Mainmetropole" Frankfurt geben.

Die Genossenschaft der Friedhofsgärtner in Frankfurt/Main stellte im vergangenen Jahr zum "Tag des Friedhofs" das Modell einer Gemeinschaftsanlage vor. Das betreffende Gräberfeld sollte nach Vorschlag der Genossenschaft landschaftlich gestaltet sein und sich dadurch von anderen Gewannen abheben. Mittlerweile, so heißt es in einer zum diesjährigen "Tag des Friedhofs" (16. September 2007) herausgegebenen Mitteilung der Genossenschaft, habe die Stadt Frankfurt die Grundlagen geschaffen, um diese neue Grabart in Zukunft einzuführen. Gleichzeitig enthält die Pressemitteilung der Genossenschaft einen Vorschlag für neuartige Grabformen. Prinzipiell müsse ein Grab nicht unbedingt quadratisch oder rechteckig sein: "Nirgends steht, dass beispielsweise ein Kreis, ein Parallelogramm, ein Dreieck oder sonstige Formen verboten sind!" Mit mehr Formenvielfalt lassen sich gestalterische Akzente setzen. Als Kooperation von Steinmetzinnung, Bestatterverband, Grünflächenamt und Genossenschaft der Friedhofsgärtner wurde in Frankfurt zum "Tag des Friedhofs" auch ein Projekt zum Thema "Vom Rasenstück bis zum fertigen Grab" realisiert. Hierbei wurden den Besuchern die einzelnen Arbeitsschritte, mit denen ein Grab entsteht, gezeigt.