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Friedhof: mobile Gießhilfen sparen Schlepperei

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Friedhofsgärtner und Angehörige gleichermaßen können im Sommer ein Lied davon singen: Das Gießen der zu pflegenden Beete wird zu einem regelrechten Wassermarsch. Mobile Gießhilfen, die Gärtnereien oder Friedhofsverwaltungen zur Verfügung stellen können, können dabei Schlepperei ersparen.

Der von Steinmetzmeister Robert Spannagel entwickelte Gießkannenwagen. Foto: iStock/Hendrik Müller

Abhängig vom Geländeverlauf des Friedhofs sind unterschiedliche mobile Gießhilfen mehr oder weniger sinnvoll. In jedem Fall gilt: Schwere Lasten – und dazu gehören auch Wasserbehälter – sollten möglichst nah am Körper getragen werden.

Rückensprüher: wenn auf dem Friedhof Treppen zu überwinden sind

Dieser Empfehlung kommen Sprühgeräte oder sogenannte Rückensprüher recht nahe. Sie sind überall dort notwendig, wo auf dem Friedhof zwischen Brunnen und Grab Treppen zu überwinden sind. Es gibt diese Rückentanks in unterschiedlichen Modellen. Sie sind in erster Linie für das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln oder Dünger konzipiert.

Viele davon lassen sich sowohl im Gewächshaus als auch draußen – wie etwa auf dem Friedhof – zum Gießen einsetzen, wie zum Beispiel die Rückenspritze „Rec 15 ABZ“ mit akkubetriebener Pumpe von Birchmeier. Sie zeichnet sich durch einen Lithium-Ionen-Akku sowie ein Akku-Schnellwechselsystem aus. Weitere Vorzüge sind das gleichmäßige Sprühbild, die einstellbare Tropfengröße, das ergonomische Design, der Schlauchausgang in Arbeitsrichtung, das Klick-Gurtsystem und die Griffmulden zum Anheben.

„Giessbert“ kombiniert Vorzüge von Gartenschlauch und Gießkanne

Eine andere praktische Lösung wurde auf der spoga+gafa präsentiert: Dort hatten die Jungdesigner Valeria Santagati-Juraschek, Sarah Voigt und Niclas-Mael Garotti mit ihrem „Giessbert“ den zweiten Platz beim Wettbewerb unique youngstar gemacht. Der „Giessbert“ ist ein Rucksack, der die Vorteile eines Gartenschlauchs und einer Gießkanne miteinander kombiniert. Er besteht aus einer glasfaserverstärkten PVC-Plane und fasst 15 bis 20 Liter.

Noch leichter als die flüssige Last auf dem Rücken zu tragen ist es, sie auf Räder zu packen. Auch hierfür gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Eine ist etwa der akkubetriebene „A300 Aquatrolley“ von Al-Ko, der immerhin ein Fassungsvermögen von 26 Litern hat.

Speziell für den Friedhof entwickelt: der Gießkannenwagen

Eine speziell für den Friedhof entwickelte Lösung ist der Gießkannenwagen. Erfunden und gebaut wurde er von Steinmetzmeister Robert Spannagel aus Bad Aibling. Der Gießkannenwagen kann aber nicht nur zum Wassertransport auf dem Friedhof verwendet werden, sondern auch zum Gießen selbst muss die Kanne nicht aus dem Wagen gehoben werden. Ähnlich wie bei einem Einkaufswagen, lässt sich der Gießkannenwagen mit einem Pfandschloss versehen, damit er wieder zur Wasserstelle zurückgebracht wird.

Den kompletten Beitrag mit weiteren mobilen Gießhilfen für den Friedhof lesen Sie in der August-Ausgabe der Friedhofskultur, der einzigen Fachzeitschrift für das gesamte Friedhofswesen.