Grüne Branche

Friedhofsgärtner: BdF-Gremium heißt jetzt "Länderrat"

"Aus BdF-Vorstand wird der BdF-Länderrat", erklärte der Vorsitzende des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau, Lüder Nobbmann (Hüttenberg-Rechtenbach). Der öffentliche Auftritt der berufsständischen und wirtschaftlichen Gruppierungen der Friedhofsgärtner unter dem gemeinsamen Namen "Bund deutscher Friedhofsgärtner" machte eine Neubenennung einzelner Gremien notwendig, um Verwechslungsgefahren zu begegnen. Schon seit einigen Jahren gibt es bekanntlich einen gemeinsamen Geschäftsführenden Vorstand der beiden Säulen, des Zusammenschlusses der Landesfachgruppierungen und der Arbeitsgemeinschaft Friedhofsgärtner-Genossenschaften und Treuhandstellen. Der Zusammenschluss der Vorsitzenden der Friedhofsgärtnerfachgruppen nannte sich bisher "Vorstand", so dass eine Verwechslungsgefahr mit dem gemeinsamen Vorstand gegeben war. Der damalige BdF-Vorstand hatte sich bereits Ende des vergangenen Jahres mit dieser Frage befasst und nun bei seiner Zusammenkunft Anfang September 2007 in Gera den einstimmigen Beschluss gefasst, sich jetzt "BdF-Länderrat" zu nennen. In einer Analyse der aktuellen Situation in der Bestattungskultur während dieser ersten Länderrat-Sitzung fasste ein Teilnehmer die Situation mit den Worten "es brennt" zusammen. Alle Teilnehmer bestätigten den sich rasant beschleunigenden Wandel in der Bestattungs- und Friedhofskultur, dem sich jeder einzelne Friedhofsgärtner stellen müsse. Allerdings sei das Problembewusstsein noch nicht bei allen Kollegen so ausgeprägt, wie dies angesichts der stellenweise dramatischen Situation notwendig sei. Gleichzeitig sei aber auch festgestellt worden, dass diejenigen, die sich durch kundengerechte hochwertige Angebote zu platzieren wissen oder weitere Leistungen am Friedhof übernehmen, diesen Anforderungen erfolgreich begegnen.