Grüne Branche

Friedhofsgärtner: Frühlingstrends fürs Grab

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Der Frühling wird himmelblau, ergänzt durch rosa Akzente. Diese Farbtrends empfiehlt jedenfalls die Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner (TBF) für die frühlingshafte Grabbepflanzung. Alternativ können auch die bayerischen „Nationalfarben“ weiß-blau als Inspiration dienen.

Üppige Blütenpracht, hier in rosa, bringt im Frühling auch der sonst eher unscheinbare Moos-Steinbrech (Saxifraga arendsii hybr.) hervor. Foto: TBF

Für eine echt bayerische Grabbepflanzung ganz in weiß-blau bieten sich laut TBF für die blauen Partien auf dem Grab Traubenhyazinthen, Frühlingsenzian, Vergiss-mein-nicht, Gedenkemein, blauer Steinsame oder – als Hingucker – die blaue Bart-Iris. Als „weiße Wolken“ auf dem Grab könnten unter anderem Gänsekresse oder Schleifenblume gepflanzt werden.

Trendbewusste Grabbepflanzung in rosa und hellblau

Um eine noch trendbewusstere Grabbepflanzung zu erhalten, schlägt die TBF rosa Farbakzente vor – vielleicht in „Rosé-Quarz“, einem Farbton, den die amerikanische Firma Pantone zusammen mit dem hellblauen Ton „Serenity“ zu den Farben des Jahres 2016 bestimmt hat. Als rosa Frühlingsblumen für die Grabbepflanzung bieten sich unter anderem Bellis, Hyazinthen, Tulpen, Primeln oder Gänsekressen an.

„Für die Frühlingsbepflanzung gibt es so viele tolle Möglichkeiten der Zusammenstellung. Meine Anemonen und Ranunkeln, die gerade noch knospig im Gewächshaus stehen, warten schon auf ihren Einsatz“, sagt Josef Holzer junior von der Gärtnerei Holzer (Geretsried). „Ich kombiniere sie mit Bellis, Primeln, Stiefmütterchen und Schleifenblume auf den Gräbern. Wenn die Witterung mild bleibt, kann ich sogar im Frühling schon mit Schaumblüte arbeiten.“