Grüne Branche

Frühjahrserhebung der AMI: Stimmung im Zierpflanzenbau besser

Die Meldebetriebe der diesjährigen Frühjahrserhebung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) berichteten nach deren Angaben übereinstimmend von besseren Geschäftsverläufen als in der Vorerhebung.

Die Bereitschaft, in den eigenen Betrieb zu investieren, steigt im Zierpflanzenbau laut AMI wieder an. Foto: Katrin Klawitter

Auch die gemeldeten Preisentwicklungen zeigten positive Tendenzen. Die Bereitschaft, in den eigenen Betrieb zu investieren, stieg den Informationen zufolge ebenfalls an, wobei die Bereiche Gewächshausneubau und -inneneinrichtung mit 22 Prozent des gemeldeten Investitionsvolumens den größten Block ausmachen.

Insgesamt erfasste die AMI in diesem Frühjahr rund 494 Hektar Freilandanbaufläche für Blumen und Zierpflanzen und 314 Hektar geschützte Anbaufläche (unter Glas und Folie). Der überwiegende Teil der Meldungen (was die Flächen betrifft) stammt in der aktuellen Erhebung aus der Großregion West (Nordrhein-Westfalen).

Um ein Meinungsbild der Branche zum Thema „branchenweite Gemeinschaftswerbung“ zu bekommen, das seit geraumer Zeit immer wieder durch die Presse und Fachveranstaltungen geistert, stellte die AMI die letzte (immer frei zu beantwortende) Frage zu diesem Thema.

Zum einen wurde gefragt, ob die Produktionsgärtner Auswirkungen der 2009 eingestellten Gemeinschaftswerbung spüren können. Zum anderen konnten sie sich dazu äußern, ob sie eine solche Gemeinschaftswerbung für sinnvoll erachten.

Insgesamt waren 50 Prozent der teilnehmenden Betriebe für eine branchenweite Werbung, während 45 Prozent der Teilnehmer das Thema ablehnten und fünf Prozent keine Meinung zu diesem Thema hatten. Besonders hohe Zustimmungswerte zeigten sich bei den teilnehmenden Jungpflanzenbetrieben.

Um die Qualität der zweimal jährlich durchgeführten AMI Anbauerhebung Produktions- und Wirtschaftstendenzen im Zierpflanzenbau (PWZ) weiter zu verbessern, will die Einrichtung die Anzahl der Erhebungsteilnehmer kontinuierlich erhöhen. Über eine breitere Datengrundlage soll sich der Nutzen der Erhebung für die Branche – besonders für die Produktionsgärtner selbst – erhöhen.

Jeder Erhebungsteilnehmer erhalte den Ergebnisbericht kostenlos per E-Mail oder Fax und habe damit ein Instrument an der Hand, das es ermöglicht, in den Jahren zwischen den Vollerhebungen durch das Statistische Bundesamt fundierte Entscheidungen zu treffen.

Wer an den kommenden Erhebungen teilnehmen und die zukünftigen Ergebnisberichte kostenlos erhalten möchte, kann sich bei der AMI melden unter Tel.: 0228–33805–260 oder per E-Mail an: Britta.Troester(at)AMI-informiert.de. Der 28-seitige Gesamtbericht der AMI PWZ Frühjahr 2014 kann bei der AMI für 303,70 Euro zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer unter www.AMI-informiert.de/shop online bestellt werden. (ts)