Grüne Branche

Für kleine Sportplatzbetreiber: Pflegen mit Mietgeräten

Immer mehr Händler richten sich mit Rasenpflege-Mietgeräten auf die Kundengruppe der kleinen Sportplatzbetreiber und Vereine aus – und machen gute Erfahrungen damit, sagt die Firma Wiedenmann. 

Einweisen in die Handhabung der Rasenpflegemaschine. Foto: Wiedenmann

Einer von ihnen ist Thomas Mathes vom Maschinenhändler Claus & Mathes (Ratingen). Im Kerngeschäft konzentriert sich der Händler mit Hauptfokus auf John Deere-Produkte zwar auf den klassischen Verkauf. „Doch über die Mietgeräte erreichen wir Anwender, die bislang entweder keine professionelle Rasenpflege durchführen oder die Arbeiten selbst erledigen“, so Mathes. Deshalb habe er in 2010 zunächst eine Wiedenmann Terra Spike XD angeschafft.

Anbaugeräte dieser Serie werden am universellen Heck-Dreipunkt von Kompakttraktoren ab 24 kW betrieben. Die Maschine dient zur Tiefenbelüftung und Beseitigung von Verdichtungen bis in 27 Zentimeter Tiefe. Diese Pflegemaßnahme sollte mehrfach im Jahr durchgeführt werden, so der Maschinenhersteller.
Nach Mathes Beobachtung besteht bei kleinen Sportplätzen und Vereinen, die teils in ehrenamtlicher Regie geführt werden, oft ein Nachholbedarf in der Rasenpflege. Dabei sei der Maschinenkauf wegen der Kosten meist keine Option.

Mittlerweile hat Mathes sein Angebot an Miet-Anbaugeräten für alle üblichen Rasenpflegearbeiten erweitert. Mit den Geräten von Weidenmann können seine Kunden nun Tiefenlockern, Tiefenlüften, Igeln, Aerifizieren, Schlitzen, Mähen, Nachsähen und Einbürsten sowie den Platz locken. Bei Bedarf stellt Mathes seinen Kunden sogar einen Anwendungsexperten zur Seite, der vor Ort einweist und mit anpackt. (ts)