Grüne Branche

Für mehr Sicherheit: Kerzen mit neuem Brandschutz-System

Alle Jahre wieder .... lassen brennende Adventskränze hunderte von Feuerwehren ausrücken, um die dadurch ausgelösten Brände zu löschen. Der Kerzenhersteller Gebr. Müller (47638 Straelen) hat ein neuartiges Brandschutzsystem für Stumpenkerzen entwickelt, das zum Patent angemeldet ist.

Die Gewerbeaufsichtsämter verbieten seit Ende 2005 bundesweit die Verwendung von Kerzen ohne nichtbrennbare Unterlage in Kränzen beziehungsweise floristischen Gestecken (siehe TASPO 42/05).

Da die im Handel erhältlichen Kerzenteller meist optisch nicht zum floristischen Arrangement passen und vor allem keinen ausreichenden Halt der Kerzen (im Gesteck) bieten, suchte Müller-Kerzen nach eigenen Angaben in den letzten Monaten fieberhaft nach einer praktischen und gleichzeitig dekorativen Lösung. Dem Entwicklungsteam von Müller-Kerzen ist es jetzt gelungen, ein Brandschutzsystem (BSS) zu entwickeln, das derzeit zum Patent angemeldet wird.

Die speziellen Kerzenteller sind in den neuen BSS-Kerzen integriert. So werde das Erlöschen der Flamme gesichert, und der brennende Docht könne nicht mehr nach unten in das Gesteck fallen. Die Verwendung eines zusätzlichen Kerzentellers sei damit nicht mehr nötig. Auch wenn man den integrierten Kerzenteller wie gewohnt mit dem Montagedraht durchstoßen würde, werde die brandschützende Wirkung nicht beeinträchtigt.

Bei den BSS-Kerzen von Müller-Kerzen werden dünne, nicht brennbare und dem Radius der Kerzen entsprechenden Metallscheiben in den Kerzenfuß mit eingepresst. Das Dochtende fällt beim Abbrand auf diese Scheibe und verlöscht, informiert das Unternehmen. Kenntlich gemacht werden die BSS-Kerzen durch einen kleinen, silberfarbenen Kreis mit der Einprägung "BSS".

Weitere Informationen gibt es unter Tel.: 02834-936045 oder im Internet: www.mueller-kerzen.de.