Grüne Branche

Fusion will Kunststoffe bei der Pflanzenvermehrung reduzieren

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Das Thema Kunststoff in der Pflanzenindustrie beschäftigt die Betriebe seit langem. Um es Unternehmen möglich zu machen, noch umweltfreundlicher zu agieren, kooperieren die Unternehmen Ellepot und PlantPaper künftig, um dem globalen Markt ein System anbieten zu können, das den Wettbewerb verändert.

Ellepot und PlantPaper bündeln künftig ihre Kompetenzen in der Ellepot Group. Foto: Screenshot

Ellepot und PlantPaper bündeln die Kräfte

Die beiden Partnerunternehmen Ellepot und PlantPaper entwickeln und produzieren beide Vermehrungssysteme, bestehend aus maßgeschneiderten Maschinen zur Herstellung von Papiertöpfen. Laut einer Mitteilung werden beide Unternehmen ihre Anstrengungen künftig büdeln und zur Ellepot-Group fusionieren. „Beide Unternehmen teilen die gleiche Mission: die Bereitstellung von ökologisch nachhaltigen Vermehrungslösungen für unsere Kunden.  Das macht den Zusammenschluss zu einer offensichtlichen und starken Entscheidung. Als Branchenführer werden wir in der Lage sein, weiter in ein breiteres und besseres Produkt- und Serviceportfolio zu investieren - zum Nutzen der Gärtner und anderer Kunden in der Branche“, erklärt Lars Steen Pedersen, CEO von Ellepot die Hintergründe der Fusion.

Ellepot Group auf fünf Kontinenten aktiv

Die Ellepot Group wird künftig auch von Lars Stehen Pedersen als CEO geführt, geht aus der Meldung der Unternehmen hervor. Als Business Director wird künftig Carsten Storgaard, CEO von PlantPaper agieren. „Ellepot verfügt über eine starke Technologie und eine erprobte Produktion von maßgeschneiderten Maschinen und Trays sowie eine starke globale Präsenz. Daher werden unsere Kunden Zugang zu einem noch größeren Produktsortiment haben“, kommentiert Storgaard den Zusammenschluss. Durch den Zusammenschluss wird die Ellepot Group auf fünf Kontinenten aktiv sein, über 18 Partner verfügen und in mehr als 120 Länder verkaufen.

„Lösungen sind ökologisch nachhaltig“

In Besitz befindet sich die Ellepot Group von zwei dänischen Investmentgesellschaften in Familienbesitz. Zum einen Kirk Kapital, zum anderen Karsten Ree Holding, der aktuell auch Eigentümer von PlantPaper ist. „Wir sind durch unsere Beteiligung an PlantPaper seit mehr als fünf Jahren in diesem Geschäft involviert und haben in dieser Zeit auch die Entwicklung von Ellepot mitverfolgt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr über die Möglichkeit, mit Kirk Kapital einen seriösen und kompetenten Miteigentümer für die Ellepot Group zu finden“, sagt Christian Ree, Direktor der Karsten Ree Holding. „Es war mir eine Freude, die erfolgreiche Entwicklung von Ellepot und PlantPaper in den letzten drei Jahren zu verfolgen.  Die Vermehrungssysteme, die beide Unternehmen entwickeln und produzieren, sind intelligenter und billiger als traditionelle Vermehrungsmethoden.  Vor allem aber sind die Lösungen ökologisch nachhaltig, da sie den Einsatz von Kunststoffen im Vermehrungsprozess drastisch reduzieren. Wir freuen uns darauf, die Ellepot-Gruppe auf ihrem zukünftigen Weg zu unterstützen“, bekräftigt auch Kim Gulstad, CEO von Kirk Kapital den Zusammenschluss.

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