Grüne Branche

Gärtnerbörse: Beet- und Balkonpflanzen im Fokus

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Beet- und Balkonpflanzen sind das Schwerpunktthema in der Gärtnerbörse 1-2/2018. Neben neuen Sorten geht es um Hemmstoffe und Licht.

Beetpflanzen stehen im Mittelpunkt der Gärtnerbörse 1-2/2018. Foto: Pixabay

Hemmstoffe bei vielen Pflanzen erforderlich

Bei vielen Pflanzen sind für eine gute Verkaufsqualität Hemmstoffe erforderlich. Die Versuchseinrichtungen in Bad Zwischenahn und Neustadt/Weinstraße befassen sich immer wieder mit diesem Themenbereich.

So liefen in Bad Zwischenahn Versuche mit Additiven, die als Zusatz zur Spritzbrühe die Wirkung von Hemmstoffen verstärken sollen. Dies ließ sich aber nur bei wenigen Hemmstoff-Additiv-Pflanzen-Kombinationen belegen. In Neustadt ging es um die Frage, ob Bonzi-Rückstände auf der Stellfläche Folgekulturen schädigen können – bei sachgerechtem Einsatz ist das Risiko offenbar gering.

Ergebnisse der Sortensichtung

Doch nicht nur mit kulturtechnischen Faktoren wie Hemmstoffen lässt sich der unternehmerische Erfolg beeinflussen. Weitere Stellschrauben sind Sortenwahl oder Licht. Die LVG Heidelberg überprüft regelmäßig eine große Anzahl von Neuheiten auf ihre Eigenschaften in der Produktion und auf die Freilandeignung.

Die Ergebnisse aus der Sichtung 2017 für ausgewählte Gattungen sowie Kombitöpfe, die wir in der Gärtnerbörse 1-2/2018 vorstellen, bieten vielleicht noch die eine oder andere Anregung für die kommende B&B-Saison.

Mengenzuwachs bei Beet- und Balkonpflanzen erwartet

Weiteres Thema in der neuen Ausgabe ist die aktuelle Anbauerhebung der AMI, für die Zierpflanzenproduzenten zum Geschäftsverlauf 2017 und ihren Plänen für das laufende Jahr befragt wurden. Immerhin sind die Preise im vergangenen Jahr offenbar überwiegend stabil oder sogar fester gewesen, nur sechs Prozent der Teilnehmer an der AMI-Erhebung meldeten schwächere Preise.

Die Planung für 2018 lässt bei Beet- und Balkonpflanzen in Normalgröße einen Mengenzuwachs erwarten, zum Beispiel bei Calibrachoa. Die bunten Kombitöpfe bleiben ebenso ein Wachstumsmarkt wie die Topfkräuter. Auch die Jungpflanzenbetriebe rechnen der Erhebung zufolge mit deutlich höheren Produktionsmengen.

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem lesen Sie unter anderem diese Themen in der neuen Gärtnerbörse:

  • Buntnesseln: ungeahnte Vielfalt
  • Hypericum: bessere Qualität kostet Kulturzeit
  • Langtagbelichtung bei frühen Freilandbegonien-Sätzen
  • Versuche mit unterschiedlichen Assimilationslampen in Pillnitz
  • Raubkäfer im Strelitzien-Betrieb
  • In vierter Generation: 120 Jahre Gärtnerei Benz in Schorndorf

Ein Probeheft oder ein Abo der Gärtnerbörse können Sie unter Tel. 0531-38004-39, Fax -63, per E-Mail unter leserservice(at)haymarket.de oder unter www.gaertnerboerse.de/abo bestellen. Im Internet ist die Gärtnerbörse auch als E-Paper erhältlich.