Grüne Branche

Gärtnerbörse: die besten Herbst-Gräser

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Herbst-Kulturen sind ein Thema in der Gärtnerbörse 4-5/2018. Gräser mit ihren vielfältigen Wuchsformen und Blattfarben besitzen einen hohen Zierwert und spielen im Herbst-Sortiment eine wichtige Rolle. Das Angebot an Jungpflanzen ist sehr groß, ständig kommen neue Sorten dazu. Die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim hat von 2013 bis 2017 Gräser für den Herbst gesichtet.

Gräser-Sichtung in Hohenheim

2013 gefielen von den zehn geprüften Gräsern der kompakt wachsende Schwingel Festuca punctoria, die blauen Festuca cinerea-Sorten ‘Kitti’ und ‘Anna’ sowie die besonders schwachwüchsige Hainsimse Luzula ulophylla. Carex petriei mit bräunlich-strohigem Laub entwickelte sich üppiger. Auffallend durch den bizarren Drehwuchs waren die zierlichere Binse Juncus filiformis ‘Spiralis’ und die kräftiger wachsende Juncus effusus ‘Spiralis’.

2017 bekamen die Palmwedel-Segge Carex muskingumensis ‘Little Midge’ und Carex oshimensis ‘Evercream’ die besten Noten. Wie die Ergebnisse in den übrigen Sichtungsjahren ausgefallen sind, lesen Sie in der neuen Gärtnerbörse.

Ebenfalls Thema in der Ausgabe 4-5/2018 ist die Marktmacht des Systemhandels, die zu einem hohen Preisdruck führt. Dennoch haben sich Gartenbau-Betriebe erfolgreich auf diese Kundengruppe eingestellt, wie das Beispiel Klüver in Hamburg zeigt (Seite 10).

Zuverlässigkeit wichtiger als Preis

Natürlich möchte der Abnehmer möglichst wenig bezahlen, aber noch wichtiger als der Preis ist die Zuverlässigkeit des Lieferanten, so die Erfahrung von Walter Klüver und seinen Söhnen Sascha und Stephan. Die Handelsketten sind darauf angewiesen, die gewünschten Mengen zum vereinbarten Zeitpunkt zu erhalten – dafür brauchen sie Partner, denen sie vertrauen können. Die sind nicht so leicht austauschbar.

Wer sich auf diesen Absatzweg einlässt, wird bei der Betriebsentwicklung auf Größe setzen. Er wird sich auf Zertifizierungen, Vorgaben und Kontrollen ebenso einlassen müssen wie auf die Vorstellungen der Kunden zu Qualität, Verpackung und Lieferung. Ein Mehr an kaufmännischen Aufgaben gehört ebenfalls dazu.

Nutzen der LED-Technologie im Zierpflanzenbau

Beim Thema Belichtung stellt sich im Zierpflanzenbau die Frage nach dem Nutzen der LED-Technologie. Antworten will ein Projekt geben, das an der LVG Ahlem angesiedelt ist (Seite 70). Ergebnisse daraus standen auch beim Topfpflanzentag in Straelen im Fokus (Seite 60). LED bieten demnach vielfältige Möglichkeiten, das Wachstum zu steuern – je nach Spektrum und Kultur wachsen die Pflanzen kompakter oder stärker gestreckt.

Wichtig ist deshalb, welches Spektrum eine Lampe tatsächlich abgibt. Wegen der notwendigen Investitionen dürfte sich die LED-Technologie nach Ansicht des Referenten in Straelen eher für spezialisierte Betriebe lohnen. Mit LED im Gartenbau befasste sich auch eine Konferenz in den Niederlanden (Seite 76). Neben Fragen der Kulturführung ging es dort um technische Details. So sind bei der Effizienz der LED-Lampen Steigerungen zu erwarten. Interessant könnten Hybridsysteme aus Natriumdampflampen und LED sein.

Weitere Themen in der neuen Gärtnerbörse

Außerdem lesen Sie in der neuen Gärtnerbörse, die am 21. April erscheint, unter anderem die folgenden Themen:

  • Kombinationspflanzungen liegen bei Callunen im Trend
  • Cyclamen mit speziellen Blüten
  • Grenzenlose Orchideen-Vielfalt
  • Alternative Hemmstoffe – keine konstante Wirkung
  • Pflanzenschutz – Wirkstoffreste vor Ort abbauen
  • Wurzelläuse an Stauden

Ein Probeheft oder ein Abo der Gärtnerbörse können Sie unter www.gaertnerboerse.de/abo sowie unter Tel. 0531-38004-39, Fax -63 oder per E-Mail an leserservice(at)haymarket.de bestellen.