Grüne Branche

Gärtnerei Sperl: Gemüse entwickelt sich zum Renner

Die Gärtnerei Sperl wurde 1901 durch Theodor Sperl als Rosenbaumschule eröffnet. 1961 ging sie als Abteilung Gartenbau Sperl in eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft und wurde 1990 durch den jetzigen Inhaber, Georg Sperl, zurückgekauft. Am 1. Januar 1991 erfolgte die Neugründung. Der Betrieb bewirtschaftet 3160 Quadratmeter unter Glas und Folie und baut Zierpflanzen (Sommerastern und Schnitt) auf 2500 Quadratmetern Freiland. Dazu kommen Blumenkohl und Kartoffeln im Freiland sowie nach der Beet- und Balkonpflanzensaison Tomaten (zehn Tonnen) und Gurken unter Glas und Folie. Das Gemüse ist ein absoluter Renner, sagt Sperl, da honorieren die Leute auch den im Vergleich zum Großmarkt höheren Preis. Während der Saison arbeiten bei Sperl zehn Angestellte, neben seiner Frau Anke ist auch seine Tochter, Floristmeisterin Dorothee Sperl, im Betrieb tätig. Der Betrieb bildet zurzeit zwei Lehrlinge aus. Das Dienstleistungsprogramm umfasst die gesamte Floristikpalette sowie Dekorationen, Innenraumbegrünung, Balkonkastenbepflanzung und den Fleurop-Dienst. Alles, was Sperl produziert, wird direkt abgesetzt.