Grüne Branche

GaLaBau 2014: die tausend Gesichter des Steins

Zum ersten Mal wird der Bundesverband Deutscher Steinmetze auf der GaLaBau präsent sein. Dabei legt der Verband seinen Schwerpunkt auf die Steinbearbeitung. 

Blick in das Berufsbildungszentrum Mainz. Foto: BIV Steinmetze

„Das, was Steinmetze von allen anderen Berufen in diesem Segment unterscheidet, ist, dass wir Steine wirklich bearbeiten. Wir arbeiten nicht nur mit, sondern am Stein: Oberflächen, Strukturen, QR-Codes, Ausschnitte, Schriften, außergewöhnliche Formen und vieles mehr gehören zu unseren besonderen Handwerkerfähigkeiten. Dabei sind wir äußerst modern aufgestellt. Handarbeit ist auch weiterhin in unserem Beruf nicht wegzudenken, aber wir arbeiten genauso mit moderner Technik, wie CNC-Maschinen für ganz unterschiedliche Zwecke“, betont Gustav Treulieb, Bundesinnungsmeister.

Dementsprechend wird es auf dem Stand der Steinmetze auch nicht in erster Linie um fertige Steinobjekte gehen, sondern vielmehr um die Vielfalt der Möglichkeiten, die ein Stein bietet. Nur der Steinmetz besitze die Fähigkeit, das Besondere eines Materials durch die Bearbeitung ans Tageslicht zu bringen und ihm verschiedene „Gesichter“ zu verleihen. Gleichzeitig will der Verband für die beeindruckende Vielfalt der Steine an sich und den richtigen Einsatz werben. In der Praxis werde oft nur ein Bruchteil der vorhandenen Möglichkeiten genutzt oder der Stein nicht gemäß seiner Eigenschaften eingesetzt.

Mit diesem Angebot sollen vor allem Landschaftsplaner und -architekten sowie der Garten- und Landschaftsbau angesprochen werden, die sich im anspruchsvollen Segment der Planung von privaten und öffentlichen Garten- und Landschaftsplanung bewegen. Das Steinmetzhandwerk biete hierfür das passende Angebots- und Leistungsspektrum, vor allem bei der Erfüllung individueller und außergewöhnlicher Wünsche von Planern und Kunden. (ts)

Kontakt: www.bivsteinmetz.de
Halle 4A, Stand 4A-524