Grüne Branche

GaLaBau: kein neuer Tarif in Sicht

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Für die Beschäftigten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau gibt es vorerst noch keinen neuen Tarif. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) bekannt gibt, endete auch die zweite Verhandlungsrunde „ohne zählbares Ergebnis“. Dabei hatte sich die Arbeitgeberseite sogar auf die Forderungen der Gewerkschaft zubewegt.

Noch gibt es keinen neuen Tarif für die Beschäftigten im GaLaBau. Foto: Tobif82/Fotolia

Laut IG BAU habe das von der Tarifkommission der Unternehmer unterbreitete Angebot jedoch nicht für einen Abschluss ausgereicht. Streitpunkte blieben demnach vor allem die Abschlusshöhe und die Laufzeit des Tarifvertrages. Wie die Gewerkschaft gegenüber der TASPO erklärte, umfassen die Forderungen der IG BAU kein Lohn unter zehn Euro, 80 Cent mehr Lohn je Stunde und Lohngruppe sowie eine Laufzeit von zwölf Monaten.

Tarifverhandlungen für GaLaBau-Branche auf 1. März vertagt

Entsprechend wurde für weitere Tarifverhandlungen ein neuer Termin angesetzt. „Die zweite Tarifverhandlungsrunde ist ohne Ergebnis auf den 1. März vertagt worden, nachdem arbeitgeberseitig ein unter Berücksichtigung der Inflationsrate und der Einschätzung der möglichen Belastbarkeit der Betriebe entwickeltes Angebot in den Gesprächen als nicht konsensfähig beurteilt wurde“, äußerte dazu der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) auf Anfrage der TASPO.

„Die Forderung der Gewerkschaft und deren Bewertung führte zu intensiven Diskussionen im Arbeitgeberlager und mit der Gewerkschaft, sodass wir uns auf einem guten Weg für die weiteren Verhandlungen befinden“, zeigt sich der BGL für die nächste Gesprächsrunde optimistisch.