Grüne Branche

GaLaBau: „Nachfrage lässt nicht nach – im Gegenteil“

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Der Aufwärtstrend im Garten- und Landschaftsbau hält weiter an. Mit einem Jahresumsatz von rund 8,41 Milliarden Euro erwirtschaften die bundesdeutschen GaLaBau-Betriebe 2018 nicht nur ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr – die Branche setzt damit auch eine neue Rekordmarke.

Umsatz im GaLaBau legt um 6,8 Prozent zu

„6,8 Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjahresergebnis (2017: 7,87 Milliarden Euro) sind ein eindeutiger Beleg für die anhaltend gute Entwicklung in der GaLaBau-Branche und zeigen, dass die Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen in den Betrieben nicht nachlässt – im Gegenteil“, kommentiert Lutze von Wurmb, Präsident des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), den erneuten Rekordumsatz.

Wachstumstreiber der Branche bleibt laut der vom GaLaBau-Bundesverband heute veröffentlichten Jahresstatistik der Bereich Privatgarten. 4,89 Milliarden Euro betrug der Jahresumsatz 2018 in diesem Segment (2017: 4,7 Milliarden Euro), obgleich dessen Anteil am Gesamtumsatz um knapp 1,5 Prozentpunkte auf 58,18 Prozent „schrumpft“.

Öffentliches Grün kann Umsatzanteil ausbauen

Mit einem Plus von zwei Prozent und einem aktuellen Marktanteil von 16,97 Prozent merklich zulegen konnte dagegen der Bereich Öffentliches Grün. „Hier haben wir auf der politischen Ebene mit unserer Initiative ‚Grün in die Stadt‘ erfolgreich für den Wert des Öffentlichen Grüns in den Städten in Zeiten des Klimawandels geworben. Die aktuellen Zahlen belegen, dass unsere Branchenanstrengungen in diesem für uns wichtigen Marktsegment jetzt auch bei den Betrieben ankommen“, freut sich von Wurmb.

Die übrigen Umsatzanteile im Garten- und Landschaftsbau entfielen 2018 wie folgt:

  • Wohnungsbau 12,14 Prozent
  • Industrie 6,57 Prozent
  • Generalunternehmer 3,51 Prozent
  • Sonstige 2,63 Prozent

Mehr Betriebe und Beschäftigte im Garten- und Landschaftsbau

Der Aufschwung der GaLaBau-Branche beschränkt sich der BGL-Jahresstatistik zufolge jedoch nicht nur auf den Umsatz – auch die Betriebe und Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau legten im vergangenen Jahr zahlenmäßig zu. So stieg die Zahl der Unternehmen von 17.177 im Jahr 2017 auf 17.843 Betriebe. Davon waren laut Statistik 3.914 (2017: 3.822 Betriebe) in den Landesverbänden des BGL organisiert.

Die Zahl der Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum von 117.131 Mitarbeitern in 2017 auf aktuell 120.576. Ebenfalls angewachsen ist die Zahl der Auszubildenden – von 6.699 angehenden Landschaftsgärtnern im Jahr 2017 auf 6.892 im vergangenen Jahr.

„Es freut mich, dass die Beschäftigtenzahlen sich so positiv entwickeln und unsere verbandlichen Anstrengungen und das Engagement unseres Ausbildungsförderwerkes AuGaLa im Bereich der Nachwuchswerbung und der Mitarbeitergewinnung beziehungsweise -bindung Erfolg zeigen“, so von Wurmb.