Grüne Branche

GaLaBau Nordrhein-Westfalen: Fusion in NRW hat sich bewährt

Ein positives Fazit nach einem Jahr der Fusion der GaLaBau-Landesverbände in Nordrhein-Westfalen zog deren Präsident Manfred Lorenz. Noch effizienter und erfolgreicher als zunächst vorgestellt, beschrieb er die Arbeit des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW bei dessen Mitgliedertagung in Recklinghausen. Besonders in der Politik finde der Verband jetzt eine besondere Beachtung. Zu den Stichworten „Hartz IV“, Ein-Euro-Jobs und der arbeitsmarktpolitischen Lage hob Lorenz hervor, dass der VGL NRW als einziger Fachverband die so genannte „Düsseldorfer Erklärung“ mit verabschiedet habe. Zusammen mit Industrie- und Handelskammern und anderen Arbeitsmarktakteuren werden darin die Möglichkeiten und Grenzen von Zusatzjobs als arbeitsmarktpolitisches Instrument beschrieben. Neu in den fusionierten Verband hinzugekommen sind im vergangenen Jahr immerhin 65 Fachbetriebe, so Lorenz. Gleichzeitig sind natürlich auch Insolvenzen zu beklagen. Nach Angaben des Verbandes umfasst 2004 die Gesamtbranche in NRW 3 445 GaLaBau-Betriebe. Mitglieder im Verband sind 739 Betriebe. Neu aufgenommen wurden im vergangenen Jahr 65 Mitgleider, 32 Mitglieder schieden aus. Zur wirtschaftlichen Situation bedauerte Lorenz den weiteren Rückgang des öffentlichen Auftragsmarktes. Stagnation gebe es im Bereich der gewerblichen und wohnungswirtschaftlichen Auftraggeber. Weiterhin positiv entwickle sich das Geschäft mit den Privatkunden. Fast 45 Prozent des Marktes machen jetzt private Auftraggeber aus. Öffentliche rutschten auf noch 17 Prozent, der Wohnungsbau auf 16, die Industrie knapp unter zehn Prozent, Generalunternehmer liegen um sechs und Sonstige um fünf Prozent.