Grüne Branche

GaLaBau NRW blickt optimistisch auf 2015

Recht optimistisch blicken die Landschaftsgärtner in Nordrhein-Westfalen auf das Jahr 2015. Und auch im Jahr darauf werde es bestimmt das ein oder andere zu tun geben, sagt Hans Christian Leonhards, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) NRW. 

Das Präsidium des VGL Nordrhein-Westfalen in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Foto: Gabriele Friedrich

Landschaftsarchitekten in NRW: volle Auftragsbücher für 2015

So förderten Gespräche mit dem Bund der Landschaftsarchitekten NRW vom Dezember zutage, dass diese auf volle Auftragsbücher für 2015 verweisen können. Hinzu kommt auch in diesem Jahr erneut ein sehr milder Winter, sodass Januar bis März wieder für Kontinuität in den GaLaBau-Aktivitäten sorgen konnten.

Die Bilanz für 2014 fällt insgesamt ebenfalls gut aus, unterstrich Leonhards. Ein milder Winter, der allgemein gute Konjunkturverlauf und die Nachfrage führten zu einem positiven Geschäftsverlauf, so der VGL-Präsident auf der Mitgliederversammlung des Verbands in der Historischen Stadthalle Wuppertal.

116 Mitglieder, mit Gästen rund 200 Personen, waren in das Konzert- und Tagungshaus mit besonderem Ambiente gekommen. Begrüßt wurden sie von Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung, der auch Vorsitzender des Städtetages NRW ist. Er betonte, dass Wuppertal mit mehr als einem Drittel Grünflächenanteilen eine der grünsten Großstädte ist.

GaLaBau NRW: Nichterstattung der Kosten bei mangelhaften Materiallieferungen unhaltbar

Leonhards verwies auch auf die Rahmenbedingungen, die sich nicht gerade positiv entwickelt hätten. Dazu zählten die zu Jahresbeginn 2015 eingezogenen 40 Prozent der gesamten Rechnungssumme für die Berufsgenossenschafts-Beiträge. Intensiv beschäftigen müsse sich der Verband auch in diesem Jahr mit dem Thema Materiallieferung. Die Nichterstattung der Ein- und Ausbaukosten bei mangelhaften Materiallieferungen sei für die Betriebe ein unhaltbarer Zustand.

Haftung für Mindestlohn für GaLaBau NRW ein Ärgernis

Ein Ärgernis nannte er auch die Einführung des Mindestlohnes. Dabei nicht die Entlohnung selber, denn im GaLaBau wird aktuell in der untersten Lohngruppe ein Betrag von 9,23 Euro gezahlt. Aber die Betriebe haften dafür, dass von ihnen beauftragte Nachunternehmer den Mindestlohn zahlen. Die Haftung bestehe nicht nur für die Verpflichtung des beauftragten Unternehmens, sondern für alle von diesem und weiteren Nachunternehmern eingesetzten Unternehmen oder einem von diesen beauftragten Verleiher. (fri)

Mehr zur Tagung des VGL Nordrhein-Westfalen lesen Sie in der TASPO 13/2015.