Grüne Branche

GaLaBau-Report: Ein-Euro-Jobs für den GaLaBau verträglich konzipiert

Unumstritten sind sie nicht, die Ein-Euro-Jobs. Den Langzeitarbeitslosen auf der einen Seite sollen sie neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen, die Unternehmen auf der anderen Seite, hier besonders der GaLaBau, fürchten um ihre Aufträge und die Gefährdung bestehender Arbeitsplätze. Dass es möglich ist, beiden Ansprüchen gerecht zu werden, zeigt das Beispiel Bochum. Der Bezirksverband Ruhr-Mitte des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen, die Agentur für Arbeit und das Bochumer Grünflächenamt fanden gemeinsam eine Lösung, „die den Langzeitarbeitslosen nützt, dem GaLaBau nicht schadet, dem Grünflächenamt hilft und der Stadt Bochum was bringt,“ bilanziert Andreas Krause, Vorsitzender des Bezirksverbandes. In diesem Jahr werden Langzeitarbeitslose auf der Basis der Ein-Euro-Jobs beim Grünflächenamt der Stadt Bochum für neun Monate als „zusätzliche Mitarbeiter“ beschäftigt. Sie erhalten dabei die Möglichkeit, in den Beruf des Landschaftsgärtners hinein zu schnuppern. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Bochumer Grünflächen zu optimieren. Worin ihre Aufgabe bestehen weitere Informationen zu dem Bochumer Konzept lesen Sie im GaLaBau-Report der aktuellen TASPO.