Grüne Branche

GaLaBau: Tarifpartner einigen sich auf Abschluss

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat sich mit der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) am 9. Oktober in Berlin auf einen Tarifabschluss geeinigt. Danach bekommen die Garten- und Landschaftsbauer im Westen insgesamt 4,6 Prozent mehr Geld und im Osten sogar 5,7 Prozent mehr. Hinzu kommen Einmalzahlungen von 0,4 Prozent. Außerdem wurde eine neue untere Lohngruppe vereinbart. Die IG BAU hat sich eine Bedenkzeit bis zum 24. Oktober erbeten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende Juni 2009. Die Tarifanhebung erfolgt in zwei Stufen. Ab 1. November 2007 steigen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,1 Prozent zuzüglich einer Einmalzahlung von 0,4 Prozent. Der Eckstundenlohn steigt damit von 11,87 Euro auf 12,24 Euro plus Einmalzahlung. Ab 1. November 2008 steigen die Löhne im Westen um 1,5 Prozent zuzüglich 0,4 Prozent. Der Ecklohn beträgt dort dann 12,42 Euro.

Im Osten erhalten die Arbeitnehmer im GaLaBau ab November 2008 2,6 Prozent mehr sowie 0,4 Prozent Einmalzahlung. Die Einkommen im Osten erreichen dadurch 93,5 Prozent des Westniveaus. Der Ecklohn beträgt dann 11,61 Euro.

Außerdem haben die Tarifpartner eine neue Einstiegslohngruppe vereinbart. Sie ist für Beschäftigte vorgesehen, die einfachste schematische Gartenpflegearbeiten verrichten, wie beispielsweise Rasen mähen. Diese Arbeiten werden ab 1. November 2007 mit einem Stundenlohn von 8,32 Euro im Westen und von 7,82 Euro im Osten vergütet. Weitere Informationen zu den Tarifabschlüssen lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 42