Grüne Branche

GaLaBau trauert um früheren BGL-Präsidenten

, erstellt von

Sechs Jahre lang stand Robert Schwarz dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) als Präsident vor und setzte sich – nicht nur während seiner Amtszeit – dafür ein, bessere Rahmenbedingungen für GaLaBau-Betriebe zu schaffen und dem Nachwuchs langfristige Perspektiven in der Branche zu bieten. Am 15. Juni verstarb der frühere BGL-Vorsitzende im Alter von 82 Jahren.

Robert Schwarz setzte sich jahrzehntelang ehrenamtlich für den Garten- und Landschaftsbau ein und bekam dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen. Foto: BGL

Schwarz auf Landes- und Bundesebene für den GaLaBau engagiert

Die Branche habe mit Schwarz eine „herausragende Persönlichkeit“ verloren, schreibt der GaLaBau-Bundesverband in seinem Nachruf. Entsprechend groß sei die Trauer im Präsidium des BGL, in den Landesverbänden sowie bei Freunden und Kollegen, nachdem man die Nachricht vom Tod des engagierten Landschaftsgärtners erhalten habe.

„Auf Landes- und vor allem auf Bundesebene hat Robert Schwarz während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit wichtige Weichen für den Fortschritt und die Entfaltung der Branche der Landschaftsgärtner gestellt. Sein ganzes Wirken war stets dem Wohl des Berufsstandes gewidmet. Neben seinen Verdiensten um den Garten- und Landschaftsbau zeichnete ihn besonders seine Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit aus. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden sein Andenken in Ehren halten“, sagt BGL-Präsident Lutze von Wurmb zum Tod seines Amtsvorgängers.

GaLaBau-Unternehmer übernimmt ab 1964 verschiedene Verbandsfunktionen

Von 1991 bis 1997 stand Schwarz an der Spitze des GaLaBau-Bundesverbands. Sein ehrenamtliches Engagement für den Berufsstand begann jedoch bereits knapp drei Jahrzehnte früher. Ab 1964 übernahm der Garten- und Landschaftsbau-Unternehmer verschiedene Verbandsfunktionen – zunächst im Landesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Rheinland-Pfalz/Saarland, dessen Vorsitz er von 1972 bis 1990 innehatte.

Darüber hinaus nahm Schwarz, der nach Abschluss seines Ingenieur-Studiums an der Fachhochschule Geisenheim und einer einjährigen Anstellung in einem großen Landschaftsbau-Unternehmen am 1. April 1962 mit der Schwarz Landschaftsbau GmbH seine eigene Firma gründete, im Ausbildungsförderungswerk Garten- und Landschaftsbau (AuGaLa) den Vorsitz des Verwaltungsrats ein.

Aus- und Weiterbildung im GaLaBau liegt Schwarz besonders am Herzen

Mit Beginn seiner Präsidentschaft im GaLaBau-Bundesverband Anfang der Neunziger Jahre bekam die ehrenamtliche Führung des Berufsstands dem BGL zufolge „eine neue Qualität“. Schwarz habe sich während seiner Amtszeit stets dafür engagiert, „die Rahmenbedingungen für die Betriebe zu verbessern und jungen Menschen langfristige Perspektiven im Garten- und Landschaftsbau zu verschaffen“, erklärt der BGL. Besonders am Herzen gelegen habe ihm dabei, die Aus- und Weiterbildung von Landschaftsgärtnern zu stärken.

Als Anerkennung für sein laut BGL „unermüdliches und herausragendes ehrenamtliches Engagement“ erhielt Robert Schwarz im August 1996 das Bundesverdienstkreuz.