Grüne Branche

GaLaBau-Verband Niedersachsen-Bremen: Image- und Werbekampagne soll um drei Jahre verlängert werden

Das Jahr 2007 hat sich aus Sicht des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (VGL) Niedersachsen - Bremen positiv entwickelt. 25 neue Betriebe sind dem VGL beigetreten, neun Mitglieder sind ausgeschieden. Das bedeutet einen Zuwachs von 6,5 Prozent, informierte Uwe Krebs, erster Vorsitzender des VGL, anlässlich der Mitgliederversammlung am 7. März in Osnabrück. Insgesamt konnten die Betriebe im letzten Jahr eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent erzielen, die Zahl der Mitarbeiter stieg um vier Prozent. Die Ausbildungsquote beträgt 13,4 Prozent. Auch die Konjunkturumfrage bestätige den positiven Trend bei den Mitgliedern. So beurteilten sie die Situation ihres eigenen Unternehmens mit 2,5. Vor ein bis anderthalb Jahren sei das Ergebnis deutlich schlechter ausgefallen, kommentierte Krebs. Es herrsche eine optimistische Aufbruchstimmung. Ein Schwachpunkt sei allerdings der öffentliche Auftragsbereich, hier seien nach wie vor keine auskömmlichen Preise zu erzielen. Nicht zufrieden zeigte sich der Verband mit der Situation bei den Landesgartenschauen. Seit die Landesregierung die Fördermittel gestrichen hat, sind zwar Fördermittel aus anderen Fördertöpfen möglich, allerdings sei das bei den Städten und Kommunen noch nicht angekommen. Bislang gebe es keine Bewerbung von Seiten der Kommunen. Das Landesvergabegesetz läuft in Niedersachsen mit Ende des Jahres aus. Das Bestreben dieses Gesetz weiterzuführen ist aber da, auch auf Gewerkschaftsseite, so Krebs. In Bremen wird zurzeit ein Landesvergabegesetz erarbeitet, in dem auch die Tariftreue festgeschrieben werden soll, was der Verband außerordentlich begrüßt. Ebenfalls in der Diskussion ist ein Referentenentwurf zum Mindestlohn. Damit solle das Gesetz zur Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen, das sich seit 1952 bewährt habe, nivelliert werden, erläuterte Krebs. Als Verband werde man diesen Entwurf vehement bekämpfen. Auf der Mitgliederversammlung stand auch die Verlängerung der Image- und PR-Kampagne des Bundesverbandes zur Diskussion. Die Mitglieder votierten dafür, die Werbekampagne drei weitere Jahre fortzuführen.