Grüne Branche

GaLaBau: Werbung für mehr öffentliches Grün trägt Früchte

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Mehr Betriebe, gestiegene Mitarbeiterzahlen und ein Umsatzplus von knapp einer halben Milliarde Euro gegenüber dem Vorjahr – so bilanziert der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) das Jahr 2019 aus Sicht der GaLaBau-Branche. Wachstumstreiber bleibt weiterhin der Privatkundenmarkt, aber auch im Bereich öffentliches Grün steigt der Umsatz.

1,54 Milliarden Euro setzten die Garten- und Landschaftsbau-Betrieb im vergangenen Jahr im Bereich öffentliches Grün um. Foto: BGL

Knapp neun Milliarden Euro Jahresumsatz im GaLaBau

8,93 Milliarden Euro Gesamtumsatz konnte der Garten- und Landschaftsbau im vergangenen Jahr erwirtschaften, was gegenüber den 8,41 Milliarden Euro Umsatz in 2018 ein Plus von 6,28 Prozent bedeutet, wie aus der jetzt veröffentlichten Jahresstatistik des BGL hervorgeht. Angesichts des verhaltenen Wirtschaftswachstums in Deutschland ein positives Ergebnis, wie BGL-Präsident Lutze von Wurmb erklärt. „Es zeigt außerdem, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Betriebe und die Auslastung weiterhin gut sind.“

Privatgarten-Bereich bleibt stärkstes Umsatz-Segment

Das stärkste Umsatz-Segment im Garten- und Landschaftsbau bleibt mit stabilen 57,95 Prozent der Privatgarten-Bereich. 5,18 Milliarden Euro Umsatz konnten die Betriebe hier im vergangenen Jahr erzielen (2018: 4,89 Milliarden Euro). Ein Plus machte der GaLaBau aber auch im Bereich des öffentlichen Grüns, wo im vergangenen Jahr 1,54 Milliarden Euro umgesetzt wurden (2018: 1,43 Milliarden Euro). „Ich denke, wir können zu Recht sagen, dass unsere verbandlichen Anstrengungen mit der Initiative ‚Grün in die Stadt‘ für mehr Grün zu werben, Früchte tragen und den Betrieben jetzt spürbar zu Gute kommen“, freut sich von Wurmb.

Die restliche Umsatzverteilung sieht wie folgt aus:

  • Wohnungsbau: 11,94 Prozent
  • Industrie: 7,69 Prozent
  • Generalunternehmer: 2,6 Prozent
  • Sonstige: 2,63 Prozent

Mehr Mitarbeiter und Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau

Neben dem Umsatz ist auch die Zahl der Garten- und Landschaftsbau-Betriebe 2019 gestiegen – von 17.843 Unternehmen in 2018 auf 18.251 im vergangenen Jahr. In den Landesverbänden des BGL waren 4.006 Betriebe organisiert und damit 92 mehr als 2018. Entsprechend ist auch die Zahl der Beschäftigten im GaLaBau gewachsen – von 120.576 Mitarbeitern in 2018 auf 123.678 Beschäftigte im vergangenen Jahr.

Positiv haben sich auch die Azubi-Zahlen entwickelt, informiert der BGL. Insgesamt 7.127 Auszubildende zählte der Garten- und Landschaftsbau im vergangenen Jahr (2018: 6.892). „Für uns als Branche ist es angesichts des Fachkräftemangels von entscheidender Bedeutung, den Beruf des Landschaftsgärtners für junge Leute attraktiv zu gestalten. Daran arbeiten werden wir im Verband auch in Zukunft konsequent weiter“, so BGL-Präsident von Wurmb.

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