Grüne Branche

Gardena will seine Marktposition weiter ausbauen

Die Gardena AG (Ulm) will ihre Unternehmensstrategie noch konsequenter auf eine nachhaltige Steigerung ihrer Ertragskraft ausrichten. Der Hersteller hochwertiger Gartengeräte hat dazu auf einer Pressekonferenz ein Konzept und eine Betriebsvereinbarung mit den Mitarbeitern vorgestellt. Es sollen Prozesse vereinfacht und weiter harmonisiert, die Organisation gestrafft und die Kosten für Logistik und Herstellung gesenkt werden.Die durch dieses Programm frei werdenden finanziellen Mittel will das Unternehmen einsetzen, um seine führende Marktposition langfristig zu sichern, das heißt vor allem, Investitionen in Produktinnovationen zu finanzieren, gezielt wichtige Auslandsaktivitäten auszubauen und Marketingaktivitäten zu verstärken. Dazu sieht sich Gardena gezwungen, eine begrenzte Zahl von Arbeitsplätzen abzubauen. In Deutschland sei es Unternehmensführung und Betriebsrat jedoch gelungen, den Abbau auf nur 61 der in Deutschland insgesamt rund 1600 Arbeitsplätze zu beschränken. Dabei handele es sich fast ausschließlich um Stellen am Standort Ulm. Die Produktion sei davon nicht betroffen. Die Stelleneinsparungen ließen sich sozialverträglich durch Altersteilzeit, Aufhebungsverträge und den Auslauf befristeter Verträge vornehmen.Den Abbau weiterer 56 Stellen in Deutschland konnten Unternehmensführung und Betriebsrat durch den Abschluss einer Betriebsvereinbarung verhindern. Das Kernstück dieses Abkommens bestehe aus gestaffelter Mehrarbeit ohne Lohnausgleich.