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Gartenbau: Allwetterhaus sichert Pflanzenqualität

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Für das Gartenbau-Unternehmen Homann Biopflanzen im niedersächsischen Blender wurde es zunehmend schwieriger, die Gemüsejungpflanzen abzuhärten. Wechselndes Wetter und ständiger Regen verminderten die Pflanzenqualität. Abhilfe soll jetzt ein Allwetterhaus schaffen.

3.800 Quadratmeter Fläche überspannt das fertige Allwetterhaus. Foto: Plantechnik Hartmann

Allwetterhaus zum Saisonstart fertig

Die 3.800 Quadratmeter große Anlage wurde pünktlich zum Saisonstart fertig. Geplant und gebaut hat das Allwetterhaus Plantechnik Hartmann (Großmaischeid). Für das Unternehmen, das auf Gewächshaustechnik spezialisiert ist, war es nach eigenen Angaben das erste Allwetterhaus im Bereich Gemüsebau.

Der Auftrag flatterte Mitte Dezember 2017 ins Haus. Die Planungs- und Zeichnungsphase inklusive statischer Berechnungen war am 15. Januar abgeschlossen, die Bauphase startete sechs Tage später. Vom Fundament bis zum Elektroanschluss konnte sie nach neun Wochen abgeschlossen werden, so das Unternehmen. Am 24. März fand die Schlüsselübergabe statt.

Vier Tonnen Alu-Profile verarbeitet

In Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben mussten für das Allwetterhaus 136 Fundamente gegraben und gegossen sowie 102 Gitterbinder von 9,60 Meter Länge verbaut werden. Es wurden vier Tonnen Aluminiumprofile verarbeitet und 5.000 Quadratmeter Woven-Folie in 400 Gramm Qualität konfektioniert und verbaut.

Dieser Beitrag ist Teil des aktuellen TASPO extra Klima&Bewässerung, das am 20. April in der TASPO 16/2018 erschienen ist.