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Gartenbau auf dem Meer: Smart Floating Farm

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Diese Farm schwimmt nicht nur auf dem offenen Meer, sondern versorgt sich durch Solarzellen komplett selbst mit Energie. Auf der sogenannten Smart Floating Farm könnte der Produktionsgartenbau der Zukunft stattfinden und eine Lösung für begrenzte Anbaufläche bei steigenden Bevölkerungszahlen gefunden worden sein. Die Idee geht auf Javier F. Ponce zurück, Vorsitzender des spanischen Unternehmens Forward Thinking Architecture.

Die Smart Floating Farm könnte als Produktionsgartenbau in stark besiedelten Gebieten dienen. Foto: Forward Thinking Architecture

Smart Floating Farm: 8.000 Tonnen Gemüse

Rund 8.000 Tonnen Gemüse können nach der Idee ihres Schöpfers auf der Smart Floating Farm gewonnen werden. Dabei wäre die schwimmende Plattform nicht auf auf den Produktionsgartenbau alleine beschränkt, sondern kann auch noch rund 17.000.000 Kilogramm Fisch im Jahr angeln und verarbeiten.

Die Bausteine der drei Stockwerke sind keine pure Science Fiction, sondern bereits in verschiedenen Ländern und Bereichen im Einsatz. Nur eben nicht als schwimmende Farm. Ganz oben fangen Kollektoren Regenwasser auf, hier sind auch Sonnenkollektoren angebracht sowie bewegliche Dächer, die für die Kulturen echtes Tageslicht ermöglichen. Im Herz der Farm sind die Gewächshäuser und hydroponischen Systeme untergebracht, sie ermöglichen einen ganzjährigen, wetterunabhängigen Anbau.

Konzept für stark besiedelte Gebiete

An der Unterseite der Plattform befinden sich die Vorrichtungen für das Fischen mit Käfigen, ein Kühlraum und ein Schlachthaus. Die Smart Floating Farm kann vor allem in stark bevölkerten Gebieten mit Zugang zum Wasser, wie etwa in Städten wie New York, zum Einsatz kommen und dort die Lebensmittelversorgung unterstützen.