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Gartenbau-Expo in Qingdao: Rhododendron aus Oldenburg für China

Auf die Besonderheiten und (Wirtschafts-) Kompetenzen in Oldenburg aufmerksam machen soll der Oldenburg-Garten, der zur Internationalen Gartenbau-Ausstellung in der chinesischen Hafenstadt Quingdao (25. April bis 30. Oktober 2014) zu sehen sein soll.

Aussehen des geplanten Oldenburg-Gartens in Quingdao. Grafik: Kilian + Frenz Landschaftsarchitekten

Der von den Landschaftsarchitekten Kilian + Frenz (Bremen/Oldenburg) geplante Auftritt auf 1.250 Quadratmetern thematisiert unter anderem den Schlossgarten, die Stärke im Basketball, die Biertradition, die Megalithkultur, aber auch das Thema Rhododendren.

Diese stammen zwar aus China, so Yu Wang, Leiterin des China-Büros der Stadt Oldenburg, aber es gibt sie dort nicht in der Form, wie sie die Oldenburger Baumschulen produzieren. So würden zwar die Gehölze für die Bepflanzung in China beschafft, die Rhododendren aber von Oldenburg aus geliefert. Und zwar von den Baumschulen Lehei (Bad Zwischenahn), deren Stammbetrieb in China zu den Top Ten der Baumschulen gehöre, und Rhododendronpark Hobbie (Westerstede). Um die Formalitäten und Genehmigungen kümmere sich die Geschäftsführerin Hongmei Liu von Lehei.

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 317.000 Euro, von denen die Gastgeber 275.000 Euro übernehmen. Die Stadt Oldenburg trage 30.000 Euro für eine spezielle Oldenburg-Woche sowie Marketingmaßnahmen und zudem 7.000 Euro für die Gartenplanung. Die Wirtschaft steuere 5.000 Euro bei. Die Entscheidung des Landes Niedersachsen über einen Zuschuss in Höhe von 7.000 Euro stehe noch aus. (hlw)