Grüne Branche

Gartenbau-Wissenschaft und -Praxis: stärkere Zusammenarbeit anvisiert

Hartmut Weimann möchte den Schulterschluss zwischen Gartenbau-Wissenschaft und -Praxis verstärken. Deshalb lud der Vizepräsident des ZVG Vertreter der Hochschulen und des Verbandes zu einem Gespräch ein.

Forschung und Innovation verbunden mit Praxis sind zentrale Themen für den ZVG und Hartmut Weimann. Foto: ZVG

Der gärtnerische Berufsstand stehe vor vielfältigen Herausforderungen – demographischem Wandel, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Vor diesem Hintergrund sei die wissenschaftliche Beratung und Begleitung für die Zukunft unabdingbar. Schon 2013 hatte der ZVG während des Zukunftskongresses die Themen Innovation und Forschung sowie das Zusammenwirken von Wissenschaft und Gartenbau-Praxis in den Mittelpunkt gerückt.

Gartenbau-Wissenschaften und -Praxis: „Das eine ohne das andere geht nicht“

„Das eine ohne das andere geht nicht“, sagte Weimann während der Eröffnung der 50. Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und dem Bundesverband der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL). Mit dem Informationsnetzwerk Gartenbau hortigate und dem Engagement des ZVG beim Kompetenznetz Gartenbau WeGa bestünde bereits eine Grundlage für die künftig verstärkte Zusammenarbeit. „Wir als ZVG sind uns der elementaren Bedeutung der Gartenbauwissenschaft bewusst. Dass der Gartenbau in der Forschungslandschaft wieder stärker und eigenständiger berücksichtigt wird, ist uns ein zentrales Anliegen“, so Weimann. (zvg/ts)