Grüne Branche

GartenBaumschulen öffnen sich weiter

In Form einer Satzungsänderung hat der Bund deutscher Baumschulen (BdB) auf seiner Wintertagung eine weitere Öffnung des zugehörigen Zweigvereines GartenBaumschulen (GBV) beschlossen. Sie ermöglicht, dass in Deutschland künftig auch Betriebe außerhalb des BdB teilnehmen können. Bislang war im Inland die BdB-Mitgliedschaft Voraussetzung. Im Ausland steht bislang bereits Betrieben aus Österreich und der Schweiz die Mitgliedschaft offen, wenn sie im jeweiligen nationalen Baumschulverband vertreten sind. Künftig wird im Inland nun auch eine Mitgliedschaft im Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) sowie im Bund deutscher Staudengärtner (BdS) als ausreichend angesehen. Laut BdB-Hauptgeschäftsführer Jürgen Pfaue soll dies dem GBV ermöglichen, weitere Mitglieder zu gewinnen. Um keine Wanderungsbewegungen bei den Verbandsmitgliedschaften zu verursachen, ist in die Satzungsänderung eine Stichtagsregelung eingebaut: Nur wer vor Januar 2008 nicht Mitglied im BdB war, kann sich auf die Neuregelung berufen. Der GBV hat einen eigenen, für alle seine Mitglieder gleichen Jahresbeitrag, erläuterte GBV-Vorsitzender Oliver Fink gegenüber der TASPO. Dieser liegt derzeit bei 390 Euro, hinzu kommt noch eine Kontrollgebühr, wenn an den Anerkennungsaktionen teilgenommen wird. Aktuell habe der GBV 175 Mitglieder. Laut Fink gibt es bei der Verbandsarbeit ohnehin schon eine engere Zusammenarbeit gerade mit dem BVE, in dessen erweitertem Vorstand Fink vertreten ist. Dadurch würden nicht nur in der Verbandsarbeit Themen abgestimmt, sondern beispielsweise auch für die GartenBaumschulen eine Teilnahme an der Marketingaktion Viva Balkonia ermöglicht. Mehr unter www.gartenbaumschulen.com oder www.maxigruen.de