Grüne Branche

Gartenschau Sigmaringen 2013: Idylle zwischen Schloss und Naturromantik

Nach drei Jahren, in denen Gartenschauen im Schwarzwald einen festen Platz eingenommen hatten, wird im Jahr 2013 die Gartenschau in Sigmaringen auf der Schwäbischen Alb, knapp 60 Kilometer nördlich des Bodensees, Naturliebhaber, Kulturreisende und natürlich Gartenfreunde begeistern. Vom 11. Mai bis 15. September werden Besucher der Gartenschau die neue Verbindung zwischen der Stadtkulisse vor dem Fürstenschloss der Hohenzollern und den Parklandschaften am Flussufer erleben. 

Inmitten des Naturparks Obere Donau werden Gartenfreunde eine naturnahe Stadtmitte entdecken. Ob beim gemütlichen Schlendern auf dem Uferweg, beim Verweilen in den professionell gestalteten Gartenanlagen, beim Einkehren in den Restaurants mit Panoramablick auf die Stadtkulisse oder beim Eintauchen in ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein.

Sigmaringen zeigt ein kompaktes, gut zu erkundendes Gartenschaugelände am Donau-Ufer. Der Ausstellungsbereich der Gartenschau umfasst den Festplatz an der Stadthalle, den Sommerflor, die Schaugärten der Landschaftsgärtner und Ausstellungsbeiträge. Daneben gibt es flussabwärts weitere Grünanlagen, wie beispielsweise den Kies- und Gräsergarten.

Für besonders schöne Akzente auf dem Gelände der Gartenschau sorgen die tausend Blütenpflanzen des Sommerflors und die kunstvoll gearbeiteten Blumenarrangements der Floristen. 15.000 Blumenzwiebeln in den Pflanzbeeten auf dem Festplatz und im weiteren Gelände, bieten schon bei Eröffnung der Gartenschau Sigmaringen ein attraktives Farbspiel. Die abwechslungsreichen Kombinationen aus einjährigen Sommerblumen, Dahlien, Gräsern und Blattstrukturpflanzen bilden im weiteren Verlauf der Gartenschauzeit ein fröhliches Mosaik, das sich jeden Tag neu präsentiert.

In drei Einzelausstellungen des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF), Landesverband Baden-Württemberg, wird das Foyer der Stadthalle mit kunstvoll in Szene gesetzten Blumen geschmückt.

Vom Festplatz aus führt eine schwingende Hängebrücke ans Nordufer in den Jugend- und Freizeitbereich. Etwas weiter findet man das moderne Bootshaus mit Gastronomie und einen neuen, großen Kinderspielplatz. Nicht weit vom Bootshaus ist die Donaubühne entstanden, ein Amphitheater, das einen weiten Blick über den Flusslauf auf das Sigmaringer Schloss freigibt und im Gartenschausommer mit Open-Air-Veranstaltungen lockt.

Das neu gestaltete Gelände macht auch nicht am Veranstaltungszaun Halt, sondern erstreckt sich auch auf frei zugängliche Bereiche. So ist die Donaubucht, ein Rest des alten Flussverlaufes, zu einem Natur- und Erholungsraum geworden. In der Stadt wiederum ist mit dem fürstlichen Prinzengarten eine größere Parkfläche in die Gartenschau einbezogen.

Die günstige Lage der Gartenschau mit direktem Anschluss an die Innenstadt verleitet die Gäste sicher auch noch zu einem Stadtbummel. Oder man besucht gleich nach der Gartenschau das Schloss und erkundet die Familiengeschichte des Fürstenhauses. Bei Vorlage des Gartenschau-Tagestickets erhalten Besucher im Schloss zwei Euro Rabatt auf den Eintritt am gleichen Tag. (ts)