Grüne Branche

Gefährliche Käfer: schärfere Kontrollen von Verpackungsholz aus China

Bestimmte Waren aus China, deren Verpackungsholz die Gefahr der Einschleppung des Asiatischen Laubholzbockkäfers und anderer Schadorganismen birgt, sollen ab April EU-weit strenger kontrolliert werden. Dieses erhöhte Sicherheitsniveau sieht der Durchführungsbeschluss 2013/92/EU vor, der im Zusammenhang mit der EU-Quarantäne-Richtlinie 2000/29/EG steht.

Besonders Verpackungsholz für Natursteine aus China steht in Verdacht, die Hauptquelle für die Einschleppung des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB, Anoplophora glabripennis) zu sein. Weltweit wird beim Warenversand zunehmend mehr Gebrauch gemacht von diesem Holz.

Zunehmend mehr Importländer setzen aber auch darauf, die Importe nach dem Standard ISPM 15 von einem in China anerkannten Betrieb behandeln und markieren zu lassen. Wird die Verpackung ordnungsgemäß nach diesem Standard behandelt, ist die Gefahr einer Einschleppung der Käfer eigentlich gebannt.

Einfuhr-Kontrollen in der Vergangenheit zeigten jedoch, dass es trotz Markierung Käferbefall gab oder die Holzverpackungen nicht markiert und damit nicht behandelt wurden. Die bislang nur stichprobenartig durchgeführten Kontrollen sollen nun ab April je nach Warenart auf zwischen 15 Prozent und 90 Prozent aufgestockt werden.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 10/2013. (rve)