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Gehölze, die reichlich Futter für Bienen, Vögel und Co. bieten

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Mit den richtigen Sträuchern und Bäumen lässt sich viel für die Natur tun: Blüten bieten Bienen Nahrung, und später im Jahr sind die Beeren wertvolles Vogelfutter. Welche Gehölze die biologische Vielfalt besonders fördern.

Gehölze wie etwa Sanddorn dienen Wildtieren als reiche Futterquelle und tragen somit zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Foto: Pixabay

Cornus als frühzeitiger Nektar- und Pollen-Spender

Es muss nicht gleich der Rasen gegen eine Wildblumenwiese ausgetauscht werden – auch kleine Veränderungen können bereits viel bewirken. So dienen etwa Hartriegel-Arten (Cornus) den Bienen frühzeitig in der Saison als wertvoller Nektar- und Pollen-Spender. Beispielsweise blüht die japanische Variante (Cornus officinalis) bereits ab Februar und ist damit für Bienen als frühes Nahrungsangebot besonders wertvoll.

Ab Sommer trägt der langsam wachsende Großstrauch dann knallrote Steinfrüchte, die Vögeln und Menschen gleichermaßen gut schmecken. Später im Jahr punktet Cornus officinalis mit einer attraktiven braunroten Herbstfärbung.

Gedeckter Tisch mit Sorbus, Malus und Amelanchier

Im Mai blühen die meisten Ebereschen oder Vogelbeeren (Sorbus). Neben der Wildform stehen dem Fachhandel eine Reihe interessanter Sorten zur Verfügung, unter anderem solche mit besonders großen, säurearmen Früchten oder intensiver Herbstfärbung. Der Zierapfel (Malus) ist nicht nur als Hausbaum wegen seiner weißen Blüten und kirschenähnlichen Früchte eine attraktive Erscheinung, er kann auch gestutzt als blühende Heckenpflanze gepflanzt werden. Werden sie nicht gepflückt, bleiben die kleinen roten Äpfel bis weit in den Winter hängen.

Wohlschmeckende Früchte liefert die Felsenbirne (Amelanchier). Der mehrstämmige Großstrauch blüht reich im April, woraus sich im Spätsommer bei Amseln und Meisen sehr beliebte, blauschwarze Beeren bilden. Im Herbst imponiert die Felsenbirne mit ihrem Farbwechsel von gelb über orange bis rot.

Futterquelle für Bienen zum Saisonende

Auf sandigem Boden sollten Sanddorn-Sträucher (Hippophae) gepflanzt werden, die es in zahlreichen Zuchtformen gibt. Die orangenen Beeren sind reich an Vitamin C, können bis Dezember am Strauch bleiben und werden gerne von Staren gefressen.

Wertvoll sind auch Gehölze, die Bienen am Ende der Saison als Futterquelle dienen. Etwa bis in den November hinein blüht der sogenannte Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch (Heptacodium). Die weißen Rispen des aus China stammenden Gehölzes duften zudem angenehm.