Grüne Branche

Gehölze: Entwicklung europäischer Märkte

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Ungarn setzt auf steigende Produktion, Griechenland auf mehr Exporte. Über die Produktion von Baumschulgehölzen, den Verkauf im Einzelhandel und an Kommunen sowie den Exportmarkt gaben die ENA-Mitglieder auf der jüngsten Tagung der European Nurserystock Association (ENA) Auskunft.

Die Angaben fasst die ENA in einer übersichtlichen Tabelle zusammen. Auffallend sind mittlerweile die vielen eher gleichförmigen Angaben. So geht Deutschland durchweg von einer gleichbleibenden Tendenz aus. Auch Dänemark äußert sich demgemäß. Weniger Produktion verzeichnen in diesem Jahr Finnland, Frankreich und Portugal, viele erwarten eine Stagnation in der kommenden Zeit, außer Ungarn, die einen Anstieg erwarten.

Gehölze: Europas Baumschulen verzeichnen anziehende Märkte im Einzelhandel

Außer Portugal verzeichnen die Baumschulen Europas in der ersten Hälfte überwiegend anziehende Märkte im Einzelhandel und setzen darauf auch für die Zukunft. Institutionelle Märkte werden etwas weniger positiv bewertet. Frankreich berichtet von stark zurückgehenden Exporten in 2016, Finnland und Serbien von einem Minus in diesem Bereich. Vor allem Griechenland hofft auf ein künftiges Erstarken der Exportmärkte.

Die European Nurserystock Association tagte im Juni im bulgarischen Sofia mit Delegierten aus 17 europäischen Ländern. Wichtiges Thema war die zu erwartende EU-Liste mit invasiven Arten. Tim Edwards (Boningale Nurseries) wurde als Präsident bestätigt und Jan-Dieter Bruns (Bruns Pflanzen) als Vizepräsident gewählt.