Grüne Branche

Gehölze und Gurken aus einer Hand

„Hammer net, gibts net“, sagt Matthias Tröltzsch in seinem unverkennbaren vogtländischen Dialekt. Und dies reicht in seiner Gärtnerei durchaus von der Floristik über Gehölze bis zu Gemüse. Sein Betrieb in Ölsnitz (Sachsen) ist erst gut zehn Jahre alt, eine Nachwende-Neugründung. Gartenbau betreiben die Tröltzschs im hoch gelegenen Vogtland allerdings schon seit 1933.

Tröltzsch jun. bewirtschaftet heute 2800 Quadratmeter unter Glas und Folie, sowie 2000 Quadratmeter Freiland und ging vor drei Jahren einen Schritt, der ihn zwar viel Kraft kostete und auch immer noch kostet, der sich aber letztlich als richtig erwies. Er produziert nicht mehr für den Großmarkt sondern verkauft jetzt seine Ware fast ausschließlich selbst vor Ort. „Wir haben dazu das Beet- und Balkonpflanzensortiment sowie das Angebot an Stauden und Rosen entsprechend der Kundenwünsche deutlich ausgebaut“, sagt Tröltzsch, und „erweitern seit drei Jahren – ebenfalls dem Käuferinteresse geschuldet – auch ganz gezielt den Baumschulbereich.“ So wurden für das Baumschulquartier inklusive der Verkaufsanlage im vergangenen Jahr knapp 5000 Quadratmeter Fläche direkt an der Gärtnerei zugepachtet. Mehr zu diesem interessanten Betrieb in TASPO 21/06.