Grüne Branche

Genehmigung: Cuprozin in Ziergehölzen

Das Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat für Cuprozin flüssig (004147-00) eine Genehmigung nach § 18a zur Anwendung gegen bakterielle und pilzliche Blattfleckenerreger in Ziergehölzen erteilt. Wie der Anbieter des Präparates, Spiess-Urania Chemicals (Hamburg), mitteilt, gilt für beide nun genehmigten Anwendungsgebiete: Anwendungsbereich: Freiland; Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr beziehungsweise ab Warndiensthinweis. Maximal fünf Behandlungen in dieser Anwendung für die Kultur beziehungsweise Jahr. Anwendungsabstand zehn bis 14 Tage. Wie das Unternehmen zum Punkt Anzahl Anwendungen erläutert, kann bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, beispielsweise im ökologischen Pflanzenanbau) die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird. Als Aufwand für das per Spritzen ausgebrachte Mittel nennt Spiess-Urania Chemicals für eine Pflanzengröße bis 50 Zentimeter 2,0 Liter je Hektar in maximal 1.000 Liter Wasser je Hektar und bei einer Pflanzengröße von 50 bis 125 Zentimetern 2,4 Liter pro Hektar in maximal 1.200 Liter Wasser je Hektar. Bezüglich der Aufwandmengen ist bei Cuprozin flüssig die Auflage NT 620 als Grenze für den ausgebrachten Kupfergehalt zu beachten.

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