Grüne Branche

Genießen im Garten besser inszenieren

Der neue Arbeitskreis fasst diejenigen Firmen zusammen, die für das Ambiente und Lifestyle im Garten stehen, das Genießen und nicht nur für die Funktionalität. Er will Lösungen erarbeiten, wie man sich noch besser auf die Bedürfnisse der Konsumenten und der verschiedenen Handelsstrukturen einstellen kann. Für Peter Baumann, Sprecher des AK, sind Erlebniswelten hier der Königsweg: Das Gesamterlebnis Garten mit zu einander passenden Gartenmöbeln, Grills, Gefäßen und weiterer Accessoires auf einer Fläche abzubilden. Viele Trends laufen heute parallel, teilweise sind sie eher modern wie schwarz/weiß, teilweise eher weich und feminin, und teilweise sehr natürlich. Am PoS sollten diese Stile mit den jeweils dazu passenden Produkten in solchen Lebenswelten präsentiert werden. Dass dieses Chancen verspricht, macht Baumann unter anderem an der soziografischen Entwicklung fest, dass die am stärksten wachsende Zielgruppe die angehenden Rentner sind. "Sie haben viel freie Zeit und richten sich draußen genauso schön ein wie drinnen." Wertige Artikel nehmen schon seit einiger Zeit zu, dieser Trend wird sich fortsetzen, glaubt Baumann. Die bereits im vorigen Jahr gegründete "Erlebniswelt Garten" ist eine Untergruppierung des neuen Arbeitskreises. Mit dabei sind hier die Firmen Kettler, Weber, Lechuza, Pöppelmann, Kirschke und Scheurich. Ein gemeinsamer Auftritt auf der Spoga-Gafa ist geplant. Noch diskutiert wird, wie ein gemeinsames VKF- Konzept für den Handel aussehen kann. Es geht darum, wie man Warenpräsentationen im Handel noch besser machen kann. "Der Weg ist richtig, den wir anstoßen", ist Baumann überzeugt: Nicht mehr ausschließlich nach Funktion zu präsentieren, sondern zumindest zusätzlich nach Wohn- oder Lebensstilen (Lifestyle). Dadurch könne der Handel seine Umsätze der gesamten Kategorie deutlich ausbauen.