Grüne Branche

Geschäftsbericht Landgard 2005: 2005 war für Topfpflanzen ein durchschnittliches Jahr

Mutter und Töchter bekamen einen neuen Namen, der Konzern entwickelte sich mit Genossenschaften und Gesellschaften weiter fort und erwirtschaftete im Jahr 2005 über eine Milliarde Euro Umsatz. Erstmals legte der Vermarkter jetzt unter dem Landgard-Label einen Geschäftsbericht für den Gesamtkonzern vor. Darin enthalten ist auch die Konzernbilanz für 18 Einzelunternehmen. Insgesamt beschäftigt Landgard über 2000 Mitarbeiter, verfügt über 3000 anliefernde Gartenbaubetriebe sowie über 25000 Kunden in Groß- und Einzelhandel. Der Gesamtkonzern vermeldet einen Gesamtumsatz von 1,005 Milliarden Euro für das vergangene Jahr. Dabei wurden In-vestitionen von 38 Millionen Euro getätigt und Fördermittel von rund sechs Millionen Euro aufgelistet.

Eines der wichtigsten Tochterunternehmen ist Landgard Obst und Gemüse, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von 184,2 Millionen Euro erzielte. Daneben steht Landgard Blumen und Pflanzen mit 820 Millionen Euro inklusive Gärtner- und Floristenbedarf. Davon machen den Umsatz-Großteil die Topfpflanzen mit 647 Millionen Euro aus, auf Schnittblumen entfielen 141 Millionen. Unter den Topfpflanzen-Umsätzen ragen die Abholmärkte mit 292 Millionen Euro heraus, auf den Vertrieb und Export entfielen 235 Millionen, auf Versteigerung und Verkauf 120 Millionen Euro. Bei Topfpflanzen stellt sich das Jahr 2005 als durchschnittliches Jahr dar, so das Urteil von Landgard. Dabei seien die Preise allerdings wesentlich besser als im schwierigen Jahr 2004 ausgefallen. Der durchschnittliche Preis bei der Topfpflanzen-Versteigerung lag im vergangenen Jahr bei 58 Cent, im Jahr davor bei 49 Cent und im Jahr 2003 bei 60 Cent. Die Abholmärkte erwirtschafteten rund 44 Prozent des Pflanzen-Umsatzes im Konzern. Seit Anfang 2000 hat Landgard rund 70 Millionen Euro in die Abholmärkte investiert.