Grüne Branche

Gesucht: Deutschlands beste Landschaftsgärtner 2017

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Am 8. und 9. September entscheidet sich auf dem Gelände der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin, wer Deutschlands beste Landschaftsgärtner 2017 sind. Zwölf Teams aus der gesamten Bundesrepublik kämpfen dann beim Landschaftsgärtner-Cup um den deutschen Meistertitel.

Angehende Landschaftsgärtner bei der Qualifikation zum diesjährigen Bundeswettbewerb auf der IGA Berlin 2017. Foto: FGL

24 angehende Landschaftsgärtner aus zwölf Landesverbänden des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) haben sich in den Landesentscheiden für den diesjährigen Bundeswettbewerb auf der IGA Berlin qualifiziert.

Angehende Landschaftsgärtner müssen kompletten Gartenausschnitt gestalten

In Zweier-Teams treten sie an, um die Meisterschaftsaufgabe zu lösen und jeweils einen 16 Quadratmeter großen, qualitativ hochwertigen Gartenausschnitt inklusive Teich, Holzdeck, verschiedenen Natursteinarbeiten und natürlich Bepflanzung zu gestalten. Hierfür bleibt den jungen Landschaftsgärtnern laut Reglement insgesamt 15 Stunden Zeit.

„Der Druck, diese Aufgabe in der vorgegeben Zeit und vor Publikum fachlich korrekt zu bewältigen, wird enorm sein. Eine kluge Taktik für die Reihenfolge der Arbeitsschritte ist am Ende ausschlaggebend“, tippt Landschaftsarchitekt Michael Epple, der die Wettbewerbsaufgabe geplant hat.

Teams beim Landschaftsgärtner-Cup brauchen „Muskelschmalz“ und fachliches Know-how

Neben „Muskelschmalz“ brauchen die beim Landschaftsgärtner-Cup antretenden Teams vor allem fachliches Know-how für Vermessung und Wegebau, die nötigen Pflanz- und Pflasterarbeiten sowie das Arbeiten mit Naturstein. Daneben sind im Wettbewerb auch starke Nerven gefragt und die Fähigkeit, im Team zu arbeiten.

Beurteilt werden die angehenden Landschaftsgärtner dabei von einem Dutzend Juroren – alles Ausbildungsverantwortliche aus den am Wettbewerb teilnehmenden Bundesländern. Doch nicht nur der fertige Gartenausschnitt entscheidet über Sieg oder Niederlage: Ebenfalls gewertet wird, ob die Teilnehmer als Team arbeiten und die Vorschriften zur Arbeitssicherheit einhalten. Auch ihr Umgang mit Werkzeug und Materialien fließt in das Ergebnis mit ein.

Landschaftsgärtner-Cup als Werbemaßnahme für den Beruf

„Mit diesem Wettbewerb wollen wir Werbung für den Beruf ‚Landschaftsgärtner‘ und die vielfältigen Leistungen unserer Branche machen. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, gut zu sein“, sagt Stefan Mingramm, Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg (FGL), der den diesjährigen Landschaftsgärtner-Cup ausrichtet.

Als zusätzlicher Anreiz für die Teilnehmer winkt den Siegern des Wettbewerbs ein Preisgeld von 500 Euro – neben der fachlichen Anerkennung ihrer Leistungen und guten Berufsaussichten. Die feierliche Siegerehrung findet am 9. September gegen 17:30 Uhr direkt an den Gartenausschnitten der Teilnehmer des Landschaftsgärtner-Cups 2017 statt.